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am 30. Oktober 2019

Klima-Negativliste neben all unseren positiven Aktivitäten

Marlene Thalhammer - Was alles unseren Klimabemühungen widerspricht

Klimanotstand fand keine Mehrheit

Wir reagieren mit diesem Antrag auf die ablehnende Haltung zur Ausrufung des Klimanotstandes auf der Juli STV. Übrigens ist das ähnliche Ansinnen im Landhaus auf Zustimmung gestoßen und ist dazu ein richtungsweisender Antrag formuliert worden. Um auch in Feldkirch verstärkt auf die Klimaveränderungen zu reagieren, stellen wir nun einen Antrag, in dem wir vorschlagen eine mit Fachleuten und politischen VertreterInnen besetzte Arbeitsgruppe zu installieren, die die Klimabemühungen von Feldkirch betrachtet und Projekte in der Stadt unter dem Gesichtspunkt der Klimarelevanz prüft. Projekte, die unseren Klimabemühungen nicht entsprechen, sollen aufgelistet und der Stadtvertretung zur Beratung über die weitere Vorgehensweise vorgelegt werden.

Wir möchten an Aussagen aus der letzten STV erinnern, die im Protokoll mit „ein Klimanotstand stellt die Stadt in ein schlechter Licht“, „ein Klimanotstand assoziiert bei Menschen negative Bilder“, „Feldkirch wird als nicht mehr lebenswert verkauft und ist damit eine schlechte Werbung“  erinnern. Wir haben diese Kommentare ernst genommen und hoffen, dass mit dieser Arbeitsgruppe und damit anderen Ausrichtung die Ängste genommen werden können.

Auch Negativbeispiele anschauen

Außerdem wurde in der Juli-STV betont, wie viel eh schon in Feldkirch geleistet werde: von STEP, REK, Umweltjahresprogramm, e5, EMP und 2000 Watt-Gesellschaft wurde berichtet. Stimmt, aber keine dieser Bestrebungen setzt dort an, wo derzeitige Projekte den Klimabemühungen widersprechen. Wir wollen also kein neues Arbeitsfeld auftun, sondern in der Arbeitsgruppe einmal die Negativliste beleuchten. Ohne der AG vorgreifen zu wollen, fallen uns z.B. dazu sofort Feuerwerke oder Laubbläser ein.

Dass dieser Antrag einstimmig angenommen und die Arbeit ins e5-Team verlegt wurde, freut uns sehr.

Das Feldkircher e5-Team bei der Prämierung für die 81,6 % Umsetzungsgrad
Das Feldkircher e5-Team bei der Prämierung für die 81,6 % Umsetzungsgrad