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am 29. Jänner

Land unterstützt Klein- und Mittelbetriebe beim Klimaschutz

Johannes Rauch - LR Rauch: Bewährtes Förderprogramm wird bis Ende 2020 verlängert

Das Land Vorarlberg verlängert das Förderprogramm „Energiesparen und Erneuerbare in Klein- und Mittelbetrieben“ bis Jahresende 2020. Gefördert werden u.a. LED-Beleuchtung, Gebäudedämmung oder der Öl-Ausstieg. Die Förderung beträgt bis zu 10.000 Euro pro Projekt. Die Vergabe erfolgt unbürokratisch als Top-Up zur Bundesförderung, informiert Landesrat Johannes Rauch: „Es ist erfreulich, wie viele Klimaschutzprojekte die Vorarlberger Klein- und Mittelbetriebe bereits umgesetzt haben. Mit der Fortsetzung des bewährten Förderprogramms, wollen wir diesen Elan weiter unterstützen.“

Insgesamt wurden in den Jahren 2017 bis 2019 Landesfördermittel in Höhe von rund 550.000 Euro für rund 250 Klimaschutzprojekte von Klein- und Mittelunternehmen in Vorarlberg im Rahmen des Top-Up-Programms vergeben. Zur Umsetzung dieser Projekte haben Vorarlbergs KMU insgesamt rund 15 Millionen Euro investiert. „Durch diese Projekte können rund 8.000 Tonnen CO2 pro Jahr bzw. der Jahresausstoß von rund 5.000 PKW vermieden werden“, verdeutlicht der Landesrat.

Förderprogramm wird fortgesetzt
Aufgrund des erfolgreichen Verlaufs des Top-Up Förderprogramms der vergangenen Jahre hat die Vorarlberger Landesregierung dessen Fortsetzung beschlossen. Das Land Vorarlberg unterstützt damit auch 2020 Vorhaben von Klein- und Mittelbetrieben durch die Energie eingespart oder erneuerbare Energieträger genutzt werden. Konkret gefördert werden Biomasse-Mikronetze, Fernwärmeanschlüsse, Holzheizungen, Thermische Solaranlagen, Wärmepumen, Energiesparmaßnahmen in Betrieben, LED-Systeme im Innenbereich, der Neubau in energieeffizienter Bauweise, Thermische Gebäudesanierungen und Wärmerückgewinnungen. Neu hinzu kommt Verdichtung von Wärmeverteilnetzen.

Das Förderprogramm des Landes Vorarlberg ist als Ergänzung bzw. Top-Up zu den Förderungsmöglichkeiten der Umweltförderung im Inland (UFI) des Bundes konzipiert. 
Die Landesförderung beträgt unverändert 30 Prozent der Bundesförderung, maximal 10.000 Euro. Sie wird als nicht rückzahlbarer Investitionskostenzuschuss ausbezahlt. Die Beantragung der Förderung erfolgt automatisch mit dem Ansuchen um eine entsprechende Bundesförderung.

Link zur Förderungseinreichung: www.umweltfoerderung.at