gruene.at
Navigation:
am 24. März

Landesrätin Wiesflecker: "Eine besondere Form der Lebenshilfe"

Katharina Wiesflecker - Sozialfonds-Beitrag für Telefonseelsorge und Krisenintervention

Die Arbeitsgemeinschaft Telefonseelsorge und Krisenintervention wird heuer mit einem Beitrag von 105.000 Euro aus dem Vorarlberger Sozialfonds gefördert, teilt Landesrätin Katharina Wiesflecker mit. "Damit unterstützen wir die wertvolle und engagierte Arbeit dieser Hilfseinrichtung sowie die dafür erforderliche gediegene Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Wiesflecker.

Den vollständigen Text dazu finden Sie auch unter https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-58835.html

 

Die Vorarlberger Telefonseelsorge versteht sich als niederschwellige Erstanlaufstelle für Menschen in Not, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Religion. Ziel ist es, den Hilfesuchenden in ihrer schwierigen Situation Zuspruch und fachliche Beratung zu vermitteln oder auch einfach nur zuzuhören – auf Wunsch auch unter Wahrung der Anonymität.

Dafür sagt Landesrätin Wiesflecker dem Team ein großes Dankeschön: "Diese verantwortungsvolle und anspruchsvolle Arbeit erfordert enormes Einfühlungsvermögen. Das verdient in höchstem Maße unsere Wertschätzung und Achtung." Die ständige Konfrontation mit den Problemen und der Verzweiflung der Menschen wird auf Dauer unweigerlich auch zur Belastung für die Helfenden selbst. Darauf werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge im Rahmen ihrer Ausbildung vorbereitet. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und der geleisteten Arbeit.

In den Leistungsdaten der Telefonseelsorge zeigt sich eindrücklich der Wert dieses Angebotes. Die Zahl der Telefonkontakte hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen, 2018 wurde die Notrufnummer 142 fast 15.000 Mal angerufen. Dazu kommen rund 800 Kontakte am Jugendtelefon sowie über 300 Beratungen per E-Mail.

 
Herausgegeben von der Landespressestelle Vorarlberg
Amt der Vorarlberger Landesregierung​