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am 18. August

Landesrätin Wiesflecker zu finanziellen Unregelmäßigkeiten beim IfS:

Katharina Wiesflecker - Land hat keine operative Kontrollfunktion gegenüber MitarbeiterInnen in Sozialinstitutionen

Dem Wahlkampf ist wohl geschuldet, dass FPÖ-Abgeordneter Bitschi im Fall der finanziellen Unstimmigkeiten eines ehemaligen leitenden Mitarbeiters des IfS sofort wieder ein Kontrollversagen des Landes, insbesondere ein Kontrollversagen der Landesrätin, sieht. 

„Weder die Landesverwaltung noch die Landesregierung hat gegenüber MitarbeiterInnen in Institutionen oder Betrieben, die wir beauftragen bzw. mit denen wir zusammenarbeiten, eine operative Kontrollfunktion. Sie liegt ganz klar beim Arbeitgeber, der diese auch wahrnimmt. Es sind interne Überprüfungen gemacht und das Dienstverhältnis aufgelöst worden. Es erfolgte die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, die nun ihrerseits tätig ist.“ hält Landesrätin Wiesflecker fest. „Kein Unternehmen ist vor betrügerischen Machenschaften einzelner Mitarbeiter gefeit. Dazu gibt es genug Beispiele aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Wenn so etwas passiert, müssen die innerbetrieblichen Kontrollsysteme analysiert und verbessert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt im IfS muss aber erst einmal festgestellt werden, ob und in welchem Ausmaß Schaden entstanden ist."

Sollte dem IfS und in weiterer Folge dem Sozialfonds finanzieller Schaden entstanden sein, wird dieser selbstverständlich beglichen werden. Dazu gab es bereits Gespräche zwischen IfS und Land.

Und, ja, es ist richtig, die Wähler und die Wählerinnen werden im Oktober die Arbeit der Soziallandesrätin bewerten und nicht Abgeordneter Bitschi.​