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am 5. April

Landesweite Investitionen in das Radwegenetz

- Angebot schafft Nachfrage

Der Tritt in die Pedale ist in Vorarlberg „in“ - 16 Prozent der Alltagswege werden in Vorarlberg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Gemeinsam mit dem Kommunen investiert das Land kräftig und nachhaltig in den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur, betont Mobilitätslandesrat Johannes Rauch: "Dort, wo die Infrastruktur gut ausgebaut ist, wird umgestiegen. Angebot schafft Nachfrage", so Rauch. Die Landesregierung hat in ihrer jüngsten Sitzung Fördermittel für den Ausbau der Landesradroute Alltag in sechs Gemeinden in Gesamthöhe von gut einer Million Euro bewilligt.

Den vollständigen Text dazu finden Sie auch unter https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-58934.html

 

16 Prozent der Alltagswege werden in Vorarlberg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das ist der österreichweite Spitzenwert, für Landesrat Rauch aber noch nicht genug. Er verweist auf einzelne Regionen im Land, in denen der Fahrrad-Anteil schon jetzt bei 20 Prozent liegt – etwa in den Rheindelta-Gemeinden. Daran zeige sich das noch vorhandene Potenzial, um noch mehr Menschen zum Radeln zu motivieren.

Die 2017 beschlossene Strategie "Ketten-Reaktion" des Landes trägt dem Rechnung und sieht entsprechende Maßnahmen vor: Von radfreundlicher Raumplanung über Gemeinden, in denen Rad- und Fußwege schnell und sicher zurückgelegt werden können, dem Bau neuer Abstellanlagen und Fahrradboxen an Bahnhöfen, Kampagnen und Projekten zur Unterstützung einer Radkultur im Land bis hin zu neuen Radschnellverbindungen und Lückenschlüssen im Radwegenetz. 

Ausbau der Landesradroute Alltag

Die vorliegenden Projekte sehen den Ausbau der Landesradrouten in sechs Gemeinden vor – Thüringen, Sulz, Lustenau, Schwarzach, Bregenz und Mellau - „es wird landesweit investiert“, betont der Landesrat: Neue Radwege werden angelegt, bestehende ausgebaut. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf knapp 1,5 Millionen Euro, die vom Land mit 70 Prozent (gut eine Million Euro) gefördert werden. Die Projekte im Detail:

Thüringen: Instandsetzung (Belag, Beleuchtung, Entwässerung) der St. Anna Straße auf einer Länge von knapp 600 Metern, Gesamtkosten 252.000 Euro (davon 176.000 Euro Land)

Sulz: Umgestaltung der Lonser- und Frutzstraße zu einer Fahrradstraße auf einer Länge von rund 330 Metern, Kosten für diesen Abschnitt 210.000 Euro (Landesanteil 147.000 Euro)

Lustenau: Neubau des Geh- und Radweges vom Kreisverkehr L203/L40 bis zum Bahnhofsvorplatz mit einer Länge von 135 Metern, Gesamtkosten 341.000 Euro (Landesanteil knapp 240.000 Euro)

Schwarzach: Neubau eines Geh- und Radweges im Nahbereich des Schlattgrabens auf einer Länge von rund 260 Metern incl. Radwegbrücke, Gesamtkosten 456.000 Euro (Landesanteil 319.000 Euro).

Bregenz: Belagsinstandsetzung eines Abschnittes der Quellenstraße auf einer Länge von 260 Metern, Kosten gut 92.000 Euro (Landesanteil knapp 65.000 Euro).

Mellau: Erneuerung der Dürrenbachbrücke incl. Anschlüsse, Mischverkehr, anteilige Kosten 141.000 Euro (Landesanteil knapp 99.000 Euro).

 
Herausgegeben von der Landespressestelle Vorarlberg
Amt der Vorarlberger Landesregierung​