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am 27. Juli

LR Rauch: Vorarlberg im Ländervergleich wieder bei den Spitzenreitern beim Anteil der E-Pkw an Gesamtzulassungen

Johannes Rauch - Sechs Prozent der im ersten Halbjahr 2020 im Ländle neu zugelassenen Pkw sind reine batterieelektrische Fahrzeuge

Die aktuellen Zulassungszahlen bei den E-Autos bestätigen den in Vorarlberg eingeschlagenen Weg, dass sich neben dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs die Elektromobilität als klimafreundliche Alternative im PKW-Bereich mehr und mehr durchsetzt. „E-Autos liefern einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung der Energieautonomie und sind ein wichtiger Bestandteil der Strategie für die nächste Phase. Die seit 1. Juli erhöhte Bundesförderung für E-Mobilität soll dabei zusätzlichem Schub geben“ verdeutlicht Landesrat Johannes Rauch.  

Elektroautos helfen dank ihrer klaren Vorteile beim verringerten CO2- Ausstoß und der geringeren Feinstaubemissionen im Pkw-Verkehr bei der Erreichung der Ziele der Energieautonomie. Mit einer Zulassungsquote von 4,0 Prozent an den Neuzulassungen war Vorarlberg 2019 Spitzenreiter in Österreich (Österreichschnitt: 2,8 Prozent). Dieser Trend setzt sich 2020 fort. 2020 (Stand Juni) beträgt der Zulassungsanteil bei den Neuwagen rd. 6,0 Prozent (Österreichschnitt: 4,3 Prozent). 

„Mit der erhöhten Förderung erhoffen wir uns einen weiteren Schub“ so Landesrat Rauch. Die Förderung des Bundes für die Anschaffung eines E-Autos wird beispielsweise von 3.000 auf 5.000 Euro angehoben. Neben Pkws sollen auch Zweiradfahrzeuge und der Ausbau der privaten Ladestationen stärker gefördert werden. So gibt es für E-Motorräder im Zukunft 1.200 statt 1.000 und für Elektromopeds 800 statt 700 Euro.


Beim Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur beträgt die Förderung bei der Installation einer Wallbox beim Einfamilienhaus 600 Euro pro Ladestation (statt bisher 200 Euro) und beim Mehrparteienhaus 1.800 Euro pro Ladestation (statt bisher 600 Euro). Der Umfang der E-Mobilitätsförderung beträgt für die Jahre 2019/2020 insgesamt 93 Millionen Euro. Sämtliche Bundesförderungen sind mit den bereits bestehenden Landesförderungen - wie zum Beispiel den Förderungen für E-Taxis - kombinierbar. „Die Erhöhung stellt ein klares Signal da, mit der in die Energieautonomie investiert und Klimaschutz umgesetzt wird“ so Landesrat Johannes Rauch.​