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am 8. Jänner

Nein bedeutet Nein – Mit Entschiedenheit gegen sexuelle Belästigung

Katharina Wiesflecker - LR Wiesflecker: Frauen ermutigen, ihre Grenzen deutlich zu machen

Bregenz (VLK) – Das Referat für Frauen und Gleichstellung der Vorarlberger Landesregierung, die Arbeiterkammer Vorarlberg und das Frauenreferat des Österreichischen Gewerkschaftsbundes haben den Folder und die Plakate "Nein bedeutet Nein – gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz" aktualisiert und  neu gestaltet. "Wir wollen Frauen ermutigen, ihre Grenzen deutlich zu machen, das Schweigen zu brechen und sich bei entsprechenden Stellen Unterstützung zu holen", betont Landesrätin Katharina Wiesflecker. Beide Materialien können telefonisch unter 05574/511-24112 oder per E-Mail an frauen@vorarlberg.at bestellt werden.

Den vollständigen Text dazu finden Sie auch unter http://presse.cnv.at/land/dist/vlk-55744.html

Was als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gilt, ist im Gleichbehandlungsgesetz definiert. Die Grenze jenseits des Flirts ist jedenfalls dann überschritten, wenn eine Annäherung von einer Seite nicht erwünscht ist. Laut Judikatur handelt es sich bei sexueller Belästigung um "ein unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten, wozu auch unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen gehören. Zu diesen zählen sexuelle körperliche Berührungen, Bemerkungen sexuellen Inhalts sowie unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen, die bezwecken oder bewirken, dass die Würde einer Person verletzt wird, insbesondere wenn ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird."

Herausgegeben von der Landespressestelle Vorarlberg​