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am 29. März

Online-Konsultation zur Energieautonomie+ 2030 startet

Johannes Rauch - LR Rauch: Land stellt Weichen für ein klimaneutrales Vorarlberg

Die letzten eineinhalb Jahre wurde intensiv an der Energieautonomie+ Strategie 2030 gearbeitet. Auf der Plattform Vorarlberg Mitdenken (https://vorarlberg.mitdenken.online/) gibt es bis 15. April die Möglichkeit einer Onlinestellungnahme zum vorliegenden Strategiepapier. „Die Energieautonomie ist seit jeher ein breit angelegter, partizipativer Prozess. Das Feedback der Bevölkerung zu unserem Vorhaben ist uns deshalb auch in dieser Phase sehr wichtig“ erklärt Energie- und Klimaschutzlandesrat Johannes Rauch.

Grundlagen für das nun vorliegende Strategiepapier sind die Ziele aus dem Climate Emergency Beschluss des Landtages aus dem Sommer 2019, das Regierungsprogramm Vorarlberg bis 2024, sowie der Nationale Klima und Energieplan. Die wesentlichen Ziele die sich daraus ableiten lassen sind:

  • 100 % Stromverbrauch durch heimische, erneuerbare Energieträger
  • - 50 % Treibhausgase (vor allem CO2, Methan) bis 2030 gegenüber 2005
  • Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien auf mindestens 50 %

Bereits 2019 wurden die Fachhochschule Vorarlberg und das Energieinstitut Vorarlberg gemeinsam beauftragt Szenarien auszuarbeiten wie diese Ziele erreicht werden können. Parallel dazu wurde eine Prozessevaluierung durchgeführt. Mit qualitativen Interviews und Fokusgruppen wurden wichtige Stakeholder zu der vergangenen Periode und Zukunftsvisionen befragt. 

20 strategische Handlungsfelder definiert

Die Prozessstruktur wurde anhand der Evaluierungsergebnisse angepasst. Anstelle von vier thematischen Arbeitsgruppen wurden rund 20 strategische Handlungsfelder mit entsprechenden Atkionsfeldern definiert. Diese können in Zukunft dynamisch und flexibel angepasst werden, wenn die Rahmenbedingungen es notwendig machen.

In fünf Fachworkshops mit rund 80 Expertinnen und Experten wurden die Handlungsfelder überprüft und wichtige Projekte und Maßnahmen definiert. Darüber hinaus wurden in mehreren Fokusgruppen- und Stakeholderworkshops wichtige Interessensgruppen über den Prozess informiert und Rückmeldungen eingeholt.

„Die Erreichung der oben beschriebenen Zielsetzungen ist nur unter Akzeptanz und Mitarbeit großer Bevölkerungsteile möglich. Deshalb ist die Einbindung Interessierter in Form einer öffentlichen Konsultation bzw. eines Feedbacks durch die Öffentlichkeit vor Beschlussfassung im Vorarlberger Landtag sehr wichtig“ erläutert Landesrat Rauch.

https://vorarlberg.mitdenken.online/  

Drei Wochen lang, bis zum 15. April 2021, wird die Onlinekonsultation möglich sein. Alle die sich beteiligen müssen sich online auf der Plattform Vorarlberg Mitdenken (https://vorarlberg.mitdenken.online/) registrieren. Im Zuge des Prozesses werden die Beteiligten über die Erkenntnisse und schließlich über die daraus abgeleiteten Entscheidungen automatisch per Mail informiert. „Denken Sie mit, wie wir die Ziele gemeinsam erreichen können und nutzen Sie die Chance zur Beteiligung“ meint dazu der Landesrat abschließend.