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am 7. August

Radfahren mit Kindern noch sicherer machen und vor Autos und LKWs schützen!

Johannes Rauch - Johannes Rauch fordert sichere Radwege, Tempolimits und LKW-Abbiegeassistenten

Die Grünen bedauern den tragischen Tod zweier Kinder bei einem Verkehrsunfall in Niederösterreich zutiefst und begrüßen die angekündigte Prüfung des Verkehrsministerium zum Transport von Kindern in Fahrrädern. Neben der Prüfung der Sicherheit des Transportmittels, hier des Fahrradanhängers, „muss man unbedingt auch die Situation auf der Straße und Tempolimits miteinbeziehen“, fordert Mobilitätsrat der Grünen Johannes Rauch. „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen muss bei der Prüfung im Mittelpunkt stehen. Dafür braucht es mehr Radwege, niedrigere Tempolimits und verpflichtende Abbiegeassistenten bei LKWs."

"Die Verkehrspolitik hat eine gleichberechtigte Beteiligung von Fahrräder und Kraftfahrzeuge im öffentlichen Raum zu gewährleisten,“ so Rauch. „Was nicht sein kann ist, dass die FPÖ nun das Mitnehmen von Kindern auf Fahrrädern in Frage stellt. Das wäre angesichts der notwendigen Mobilitätswende ein unverzeihlicher Rückschritt. Sicheres Radfahren ermöglichen ist eine wesentliche Maßnahme für den Klimaschutz,“ betont Rauch.

„Im Gegenteil, die Verkehrspolitik muss Maßnahmen setzen um Radfahrer*innen noch besser zu schützen!“ Dabei sind wir in Vorarlberg gut am Weg: Die Beförderung von Kindern mit dem Fahrrad ist  sehr weit verbreitet und gilt als alltagstauglich und sicher. In den vergangenen Jahren konnte der Radanteil am Verkehr auf 16% gesteigert werden, das geht hauptsächlich auf den Ausbau neuer und sicherer Radwege zurück. „Wir bleiben unserer Linie treu und setzen uns weiter für den Ausbau der Radinfrastrukur ein, um ein sicheres Radfahren zu fördern,“ schließt Rauch.​