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am 17. November 2015

Rhesi als Chance für bessere Trinkwasserversorgung nutzen

Christoph Metzler - Grüne für Ausbau länderübergreifender Zusammenarbeit bei Hochwasserschutz und Trinkwasserversorgung

„Das Hochwasserschutzprojekt Rhesi ist fundamental für den Hochwasserschutz des Rheintals – aber auch für die bestehende und künftige Trinkwasserversorgung. Dies muss beim Projekt berücksichtigt werden“, fordert der Grüne Umweltsprecher Christoph Metzler in einer aktuellen Anfrage an Landesrat Schwärzler. Metzler fordert entsprechende Anpassungen bei der Grundwassererschließung. „Wir brauchen neue Trinkwassergewinnungsanlagen und eine verstärkte gemeinde- aber auch länderübergreifenden Zusammenarbeit bei der Trinkwasserversorgung“, so Metzler.

Das Hochwasserschutzprojekt Rhesi zeige, dass sowohl Hochwasserschutz als auch die Trinkwasserversorgung keine Staatsgrenzen kennen. Auch im St. Galler Kantonsparlament wird daher eine entsprechende Anfrage eingebracht. Ziel ist es, über die laufenden Untersuchungen zur Trinkwasserversorgung im Zuge des Hochwasserschutzprojektes aufzuklären. „Zusammenarbeit durch sogenannte Netzverbünde trägt wesentlich dazu bei, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Denn, wenn eine Gemeinde Probleme hat, kann die andere kurzfristig einspringen“, betont Metzler.

Das Vorarlberger Trinkwasservorsorgekonzept ist den neuen Erkenntnissen aus Rhesi anzupassen und hat diese zu berücksichtigen. Insbesondere sei Rhesi als Chance für die weitere Verbesserung der Trinkwasserversorgung zu nutzen. „Das Hochwasserschutzprojekt Rhesi zeigt deutlich auf, dass grenzüberschreitendes Handeln im Ballungsraum Rheintal immer wichtiger wird. Immer mehr Handlungsfelder und Lebensbereiche sind betroffen. Sie sind grenzüberschreitend aufeinander abzustimmen und gemeinsam zu lösen“, schließt Metzler.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Anfrage.


Anfrage Rhesi-Grundwasser