gruene.at
Navigation:
am 4. Dezember

Sackgasse: IKEA in Lustenau

Daniel Zadra - Grüne unterstützen BürgerInneninitiative „Lebenswertes Lustenau“

Vollste Unterstützung für die BürgerInneninitiative „Lebenswertes Lustenau“ kommt von den Grünen. „Die BürgerInneninitiative bringt die Probleme einer möglichen IKEA-Ansiedlung in Lustenau auf den Punkt: zusätzlicher Verkehr, wenig Arbeitsplätze, wenig Steuereinnahmen für die Gemeinde. Und das alles auf 24.368m2 bester Grundfläche im Herzen des Rheintals“, so der Grüne Landtagsabgeordnete und Lustenauer Gemeindevertreter Daniel Zadra.

„Seit rund zwei Jahren versuchen wir Grüne mit sachlichen Argumenten die Lustenauer ÖVP davon zu überzeugen, dass IKEA ein schlechtes Geschäft für die Marktgemeinde ist. Bisher ohne Erfolg. Ich bin froh, dass nun Bürgerinnen und Bürger das Zepter in die Hand nehmen und auf die Gefahren hinweisen“, ergänzt die Grüne Umweltgemeinderätin Christine Bösch-Vetter.

IKEA kann nicht in Dornbirn angesiedelt werden

Dass sich IKEA in Dornbirn statt in Lustenau ansiedeln könnte, sei ein weit verbreitetes Gerücht, das von IKEA-BefürworterInnen intensiv gestreut wird. „Der zuständige ÖVP-Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser hat eine Ansiedlung in Dornbirn mehrfach ausgeschlossen. Er hat auch bestätigt, dass nur der Standort in Lustenau zur Verfügung steht“, so Bösch-Vetter.

Denken wir neu

„Die BürgerInneninitiative macht klar, was die Politik zu tun hat. Suchen wir eine Alternative zu IKEA für das Grundstück in Lustenau. Eine Alternative, die mehr Arbeitsplätze schafft und keinen zusätzlichen Verkehr erzeugt. Wir alle wissen, dass in Vorarlberg viele Betriebe auf der Suche nach Grundstücken sind. Denken wir neu und geben dem Standort eine zweite Chance“, schließen Zadra und Bösch-Vetter.