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am 26. Jänner

"Sicherheit im Alter soll keine Frage des Preises sein"

Katharina Wiesflecker - "Rufhilfe" wird weiter aus dem Sozialfonds unterstützt

Schon fast 2.600 allein lebende Seniorinnen und Senioren in Vorarlberg haben ein "Rufhilfe"-Gerät des Roten Kreuzes, mit dem sie im Notfall von ihrer Wohnung aus per Knopfdruck Alarm auslösen können. Auch heuer erhalten bedürftige Personen mit Unterstützung durch Land und Gemeinden aus dem Sozialfonds einen begünstigten Zugang zu dem Angebot, teilt Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker mit. "Selbständigkeit in Sicherheit soll im Alter nicht zu einer Frage des Preises werden", so Wiesflecker.

Den vollständigen Text dazu finden Sie auch unter http://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-58442.html

 
Das Rote Kreuz vermietet die "Rufhilfe"-Ausstattung (Sender und Basisstation) zum Selbstkostenpreis von 39 Euro pro Monat. Für alleinstehende Personen, die Ausgleichszulage empfangen und ohne frei verfügbares Vermögen sind, werden rund drei Viertel der Kosten aus dem Sozialfonds abgegolten, so dass ein Selbstbehalt von zehn Euro bleibt. Im Jahr 2018 summierte sich diese Unterstützungsleistung auf mehr als 28.000 Euro.

In dem vom Roten Kreuz verrechneten Betrag sind alle Wartungs-, Service- und Installationsarbeiten sowie eine Vollkaskoversicherung für die Geräte enthalten. Das Rote Kreuz garantiert die 24-Stunden Bereitschaft des Personals und die Einschulung des Teilnehmenden. Die Rufhilfe bietet allein lebenden Menschen Sicherheit, da bei einem akuten Ereignis ein aktiver Alarm per Knopfdruck ausgelöst werden kann. Darüber hinaus bietet die passive Alarmierung die Gewähr, dass niemand über längere Zeit in einer Notlage unbemerkt bleibt.

 
Herausgegeben von der Landespressestelle Vorarlberg
 
Amt der Vorarlberger Landesregierung​