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am 19. Juli

Sommerbrief – Ein Rückblick auf das letzte halbe Jahr

Sandra Schoch, Heribert Hehle - Bregenzer Grüne waren im letzten halben Jahr bei vielen Themen antreibender Motor der Stadtregierung und berichten von schönen Erfolgen

Stadtplanung, Mobilität, Klima & Energie
  • ​Das Fuß- und Radverkehrskonzept Bregenz wird seit 09/2017 neu überarbeitet, breite Beteiligung war dabei ein selbstverständlicher Teil: erste Zwischenergebnisse wurden nun im Ausschuss präsentiert. Wichtigste Handlungsfelder sind dabei die Verbindungen zwischen See und Stadt und überörtliche Radschnellverbindungen. In Summe wird ein intensives Maßnahmenpaket entwickelt mit kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Umsetzungshorizonten. Das Konzept soll Ende 2018 in der Stadtvertretungssitzung beschlossen werden.
     
  • Der Projektbeschluss und die Auftragsvergabe für den ersten Abschnitt der Quartiersentwicklung Leutbühel wurde nun in der Juli- Stadtvertretung beschlossen. Damit steht einem Baubeginn im Herbst nichts mehr im Wege. Die Pläne wurden im Juni nochmals öffentlich präsentiert und diskutiert. Die Begegnungszone von  der Römerstrasse bis in die Kirchstrasse/Uwe´s Bierbar braucht den Belagswechsel, um die notwendige Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erzielen zu können. Jede Begegnungzone in Bregenz ist daran intuitiv leicht erkennbar, Beginn und Ende sind für alle klar. Dies erhöht die gleichberechtigte sichere Verkehrsteilnahme aller.
     
  • Der Projektbeschluss für die Begegnungszone Mariahilf wurde zurückgestellt, da die Zustimmung der Pfarre Mariahilf noch nicht erfolgt ist. Es werden weiter Gespräche mit der Pfarre geführt, um doch noch zu einem positiven Ergebnis zu kommen. Ziel ist es, bei der 100-Jahrfeier Rieden bereits eine Veränderung der Aufenthaltsqualität vorweisen zu können. BürgerInnenbeteiligungen sind ein wichtiges Planungs- und Gestaltungsinstrument, dafür setzen wir uns als Grüne in Bregenz massiv ein. Nach Abschluss des Prozesses sollten jedoch nicht einzelne Stimmen ein gemeinsam entwickeltes Projekt für die Allgemeinheit stürzen können.
     
  • Gemeinsam mit plan b und Lustenau wird nun die Parkraumbewirtschaftung umgesetzt, in Bregenz im Rahmen einer Erweiterung. Dauerparkierung wird damit unterbunden und der öffentliche Raum für die Menschen freigespielt. Gerade bei der QE Mariahilf ist dies ein wichtiger Lenkungsmechanismus. Und dies nun ein erster Schritt, den nicht alle Parteien nachvollziehen können, die nicht das große Ganze im Blickfeld haben und die auch anerkennen können, dass  Menschen mitgenommen werden müssen und nicht mit Veränderungen überrollt werden dürfen. Wir stehen zu dieser schrittweisen Umsetzung und sind von den positiven Auswirkungen überzeugt.
     
  • Auch der Anrufbus ist eine Kooperation mit acht Umlandgemeinden und verbessert das Angebot in den Abendstunden und am Wochenende. Er fährt von Sonntag bis Donnerstag von 20 Uhr bis 3 Uhr, freitags und samstags sogar bis 5 Uhr morgens und das bis vor die eigene Haustüre. Bestehende Öffi-Karten verringern das Ticket um 25%.
Soziales, Bildung, Integration & Gleichstellung

Das evaluierte Integrationsleitbild wurde weiter in eine Jahresplanung und eine Maßnahmenauflistung für die städtischen Abteilungen heruntergebrochen. Dazu zählt das neue Sprachförderkonzept in den Kindergärten sowie auch die Planung der kultursensiblen Elternarbeit, eine neue Kooperation mit Femail, das Angebot von interkulturellen Lehrlingsseminaren für alle Lehrlinge der Stadt, das Projekt Malräume für traumatisierte Kinder in Zusammenarbeit mit dem IFS sowie die Einbettung eines Integrationszirkels in die städtische Verwaltung.

Kultur – Deserteursdenkmal 

Ekkehards Vermächtnis - so kann das Deserteursdenkmal in Bregenz sicher bezeichnet werden. Was Ekkehard leider nicht mehr begleiten konnte, waren die ersten Führungen für Schulen. Diese begleitende Maßnahme gibt es hauptsächlich aufgrund der Beharrlichkeit von Ekkehard und seinem vorausschauenden Wissen, wie wichtig gerade in unserer Zeit die Vermittlung dieser Themen sind.

Veränderungen bei den Grünen Bregenz

Ekkehard wird bei den Bregenzer Grünen als Freund und als politisch denkender Kopf sehr fehlen. Sehr viele von euch waren bei der Verabschiedung von Ekkehard, die vorgetragenen Lieder und auch die Statements waren sehr berührend und bei manchen Dingen musste man auch schmunzeln. Ja, so war es mit Ekkehard.

Wir werden sein Tun immer in Ehren halten.

Susi Birnbaumer, euch allen bekannt als Organisationstalent, Schnittstelle zur Grünen Partei und als Mitglied der Stadtparteileitung der Grünen Bregenz, wird sich beruflich verändern und ab September die Büroleitung bei Katharina Wiesflecker übernehmen. 

Wir freuen uns sehr für Susi, für uns bedeutet es aber natürlich auch den Verlust von wichtigen Ressourcen. Wir werden uns als Stadtparteileitung neu aufstellen müssen und freuen uns, wenn sich einige von euch verstärkt aktiv in die Tagespolitik einbringen wollen. Bitte einfach bei Sandra oder Heribert direkt melden.

In Hinblick auf die Landtagswahl und die Gemeinderatswahl laufen bereits erste Vorbereitungen. Auch neue politisch Interessierte, die sich hier bereits vorbereitend einbringen wollen, sind natürlich herzlich willkommen.

Einen erholsamen Sommer wünschen euch im Namen der Stadtparteileitung,

Sandra Schoch, Vizbürgermeisterin
Heribert Hehle, Fraktionsvorsitzender