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am 10. Jänner

Umsetzung der Rechnungshofempfehlungen: Fehlanzeige!

Nina Tomaselli - Bgm. Berchtold schaltet weiterhin auf stur bei Förderpolitik

„Bürgermeister Berchtold zeigt weiterhin völliges Desinteresse an der Kritik des Rechnungshofes an seiner Förderpolitik. Das bestätigt das Nachfrageverfahren des Bundesrechnungshofes“, zeigt sich die Feldkircher Stadtvertreterin und grüne Rechnungshofsprecherin Nina Tomaselli verärgert über den heute veröffentlichten Rechnungshofbericht. Dieser hat sich über den Umsetzungsstand seiner Empfehlungen aus dem Jahr 2017 informiert. „Dieser Starsinn ist nicht gut für die Stadt, im Gegenteil sie erzeugt eine schiefe Optik“, ist sich die grüne Politikerin sicher.

Der Rechnungshof hat 2017 das Förderwesen der Stadt Feldkirch durchleuchtet und kritisierte unter anderem das Fehlen von klaren Förderzielen und eine unvollständige Transparenz.

Fast zwei Jahre später habe die Stadt gerade mal eine von 18 Empfehlungen umgesetzt, übt Tomaselli scharfe Kritik. „Den Rechnungshofbericht auf die leichte Schulter nehmen, das ist schlechter Stil“, ärgert sich Tomaselli.

„Wir Grüne möchten ein modernes Fördermanagement mit klaren Richtlinien, messbaren Förderzielen und vollständiger Transparenz. Transparenz ist und bleibt die beste Kontrolle“, so Tomaselli abschließend, die eine Anfrage an Bgm. Berchtold dazu in der nächsten Stadtvertretung ankündigt.​

In der Downloadbox finden Sie einen Auszug aus dem aktuellen Rechnungshofbericht​​.