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am 4. Februar

Vorarlberg eng eingebunden in die Entwicklung und Umsetzung des 1-2-3 Tickets österreichweit

Johannes Rauch - Vorarlberger Expertise im öffentlichen Personenverkehr auf Bundesebene gefragt

„Das Vorarlberger Modell macht Schule: Bereits im Zuge der Regierungsverhandlungen wurden zentrale Erkenntnisse unserer erfolgreichen Mobilitätspolitik der letzten Jahre mit in das Regierungsprogramm aufgenommen. Unser Grundsatz ‚Schaffe das Angebot und du bekommst die Nachfrage‘ findet ebenso ihren Niederschlag im Programm wie der Ausbau der Bahnhöfe zu modernen Mobilitätsdrehscheiben“, freut sich Mobilitätslandesrat Johannes Rauch.

„Bei meinem Arbeitstreffen mit Bundesministerin Gewessler haben wir auch darüber gesprochen, dass die Einbindung der Länder eine zentrale Rolle spielen wird, wenn es darum geht, das österreichweite 1-2-3 Ticket zu planen und umzusetzen. Das Modell sieht vor, dass Fahrgäste um einen Euro pro Tag im eigenen Bundesland mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein können, um zwei Euro im eigenen und einem benachbarten Bundesland und um drei Euro pro Tag in ganz Österreich. Dass wir es in Vorarlberg geschafft haben, den Absatz von Jahreskarten von 50.000 auf 75.000 innerhalb von fünf Jahren zu steigern, ist ein Erfolgsmodell und kann Vorlage für den Bund sein" erklärt Rauch. "Gleiches gilt für die österreichweit vorbildliche Anbindung des ländlichen Raumes an den öffentlichen Verkehr."

"Ich habe Bundesministerin Gewessler persönlich zugesagt, dass wir gerne bereit sind, mitzuarbeiten und uns einzubringen. Die Vorarbeiten wurden bereits aufgenommen, an der Umsetzung dieses Projektes wird mit Hochdruck gearbeitet. Der intensive Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowohl in der Qualität wie auch im Gesamtangebot ist ein Schlüssel, um zu schaffen, was wir zur Erreichung der Klimaziele von Paris brauchen: Eine Mobilitätswende hin in Richtung CO2-Neutralität", schließt Landesrat Rauch.