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am 31. August 2020

Wie wollen wir künftig leben? Die Dornbirner Grünen stellen konkrete Zukunftsbilder vor

Juliane Alton - Gartenstadt neu, Demokratie sowie Klima- und Sozialpolitik sind grüne Schwerpunkte

Gartenstadt neu

"Dornbirn soll auch künftig eine Gartenstadt sein" fordert Stadträtin Juliane Alton, "und das wollen wir Grüne in allen Ortsteilen sichtbar und spürbar machen." Ortskerne mit Parks, Dach- und Fassadenbepflanzung; Radfahrerinnen, Fußgängern und dem Bus mehr Platz geben, das ist grünes Programm. Damit alle, insbesondere Kinder, in Dornbirn bequem und sicher unterwegs sein können. Mehr Platz für alle - davon profitieren auch das Geschäfts- und Vereinsleben, die Gastronomie und gemeinnützige Initiativen. "Wir Grüne stehen für lebendige Ortskerne - wie auf den Plakatsujets", ergänzt Stadträtin Alton. "Die Dornbirner Ache wird als CetralPark zwischen Fachhochschule und Campus ins Stadtleben integriert."

Demokratie und Transparenz

Seit etwa zwei Jahren gibt es in Dornbirn regelmäßig nicht-öffentliche Stadtvertretungssitzungen. "Wir verlangen jedes mal, dass alles in der öffentlichen Sitzung behandelt wird. Von Geheimbeschlüssen und Geheimniskrämerei halten wir nichts", stellt Stadträtin Juliane Alton klar, "die Bürgerinnen und Bürger sollen wissen, welche Beschlüsse gefasst werden, die Fraktionen können ihre Positionen darlegen und vertreten." Das Argument der Gegenseite ("Datenschutz") lässt Alton in diesem Fall nicht gelten: "Datenschutz soll die Menschen vor Zugriff auf ihre persönlichen Daten schützen, nicht eine Stadtverwaltung vor dem berechtigten Interesse der Bevölkerung."

In der Corona-Krise habe sich gezeigt, wie schnell Stadtvertretungssitzungen ihre demokratische Lebendigkeit verlören, wenn sie - wie in Dornbirn geschehen - nicht in persönlicher Anwesenheit stattfänden und weder Anträge noch Wortmeldungen behandelt oder auch nur protokolliert würden. Dem setzen die Grünen die Forderung nach Informationsfreiheit entgegen.

Klima- und Sozialpolitik

"Wir unterstützen natürlich die drei aktuellen Forderungen von Fridays for Future für die Gemeindepolitik: Klimanotstand, Klimaziele und Klimaausschuss", versichert Martin Hämmerle, Listenzweiter bei den Dornbirner Grünen. Für Klimapolitik in Verbindung mit  Sozial- und Energiepolitik treten wir Grüne seit eh und je ein." Klimapolitik sei stets in Verbindung mit Sozialpolitik zu sehen. Sie bringe speziell für Menschen mit niedrigen Einkommen einen Nutzen: Niedrigere Heizkosten, bessere Wohnungen, mehr Parks, guten öffentlichen Verkehr und auch mehr Jobchancen. "Den Energie- und Ressourcenverbrauch jährlich zu reduzieren, wird notwendig sein. Das heißt anders bauen, bessere Technologien nutzen und umdenken in der Mobilität", schließt Hämmerle.

Dornbirn Wahlplakat GW20 Hatlerdorf
Dornbirn Central Park Wahlplakat GW20