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am 7. Juni

Wohnungen sind zum Wohnen da

Nina Tomaselli - Nein zu Leerstand und Vergnügungswohnsitzen

„Mindergenutzte Wohnungen sind Verhinderer für leistbares Wohnen. Wir Grüne haben deshalb eine Initiative gestartet, die gegen Leerstand und Vergnügungswohnsitze vorgehen soll“, berichtet die grüne Stadtvertreterin Nina Tomaselli aus der vergangen Stadtvertretungssitzung. „Wir haben gleich zwei Anträge eingebracht, damit die EigentümerInnen solcher mindergenutzten Wohnungen Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft wahrnehmen und einen fairen Beitrag für den Erhalt der öffentlichen Infrastruktur leisten.“ 

Fairer Infrastrukturerhaltungsbeitrag

Auf Landesebene hatten die Grünen sich kürzlich mit ihrer Forderung durchgesetzt, ein neues faires Gebührenmodell zu ermöglichen. So lange alles über Verbrauchseinheiten abgerechnet werde, entziehen sich die BesitzerInnen von leerstehenden und mindergenutzten Wohnungen ihrer Verantwortung. „Alle sollen aber ihren Beitrag zu den Infrastrukturkosten leisten. Gleichzeitig können wir mit unserem Modell gewöhnliche BürgerInnen entlasten. Das haben wir Grüne für Feldkirch beantragt“, berichtet Nina Tomaselli. „Die schwarz-blaue Stadtregierung hat unseren Antrag zwar abgelehnt, gründet jetzt aber doch eine Arbeitsgruppe, um unseren Vorschlag zu prüfen. Wir sagen dazu: Hauptsache eine gute Sache wird umgesetzt“, freut sich Tomaselli. 

Feldkirch braucht keine Vergnügungswohnsitze

„In Vorarlberg gelten zwar strenge Regeln gegen Vergnügungswohnsitze, die Stadt Feldkirch ist davon auf eigenen Wunsch ausgenommen. Dafür haben wir kein Verständnis“, ärgert sich die grüne Stadtvertreterin über das leichtfertige Verhalten. Die Wohnkostensituation in Feldkirch sei schlimm genug. Jeder Vergnügungswohnsitz fehle am Wohnungsmarkt und treibe somit den Preis in die Höhe. „Grund genug für uns, das endlich abzustellen. Doch auch dieser Antrag wurde von schwarz-blau niedergestimmt“, berichtet Tomaselli.

„Wir werden jedenfalls weiterhin lästig sein. Beim leistbaren Wohnen möchten wir keine Kompromisse eingehen“, so Tomaselli abschließend.