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am 24. März

Zerstörte Regenbohnenfahnen zeigen dringenden Handlungsbedarf

Sandra Schoch - Schoch: Dieser Hass gegenüber der LGBTIQ+-Community hat keinen Platz in unserer Gesellschaft

Nachdem der Vatikan die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare vergangene Woche abgelehnt hatte, haben die Pfarren in Hard und Feldkirch als Zeichen der Toleranz die Regenbogenfahnen gehisst. Während in Feldkirch die Fahne geklaut wurde, wurde in Hard letzte Nacht die Regebogenfahne mit Brandbeschleuniger angezündet. „Diese Randale zeigen vor allem eines: Gewalt gegenüber der LGBTIQ+-Community ist leider noch immer ein Problem in unsere Gesellschaft, das wir entschlossen weiter bekämpfen müssen. Es gibt viel zu tun!“, zeigt sich Sandra Schoch, Grüne Sprecherin für Gleichstellung, bestürzt über die Vorfälle.

Ganz Vorarlberg soll zum Regenbogen werden

„Während die einen mit Worten zündeln, zünden andere die Regenbogenfahne wirklich an. Dieser Hass – in welcher Form auch immer – hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Zeigen wir, dass wir mehr sind, und hüllen ganz Vorarlberg in Regenbogenfarben“, fordert Schoch die Vorarlberger Gemeinden auf, Farbe zu bekennen. Die Landeshauptstadt werde jedenfalls ein deutliches Zeichen setzen, betont die Bregenzer Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Gleichstellung, LGBTIQ+ und Integration abschließend.

Nachdem der Vatikan die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare abgelehnt hatte, hat die Pfarre in Hard als Zeichen der Toleranz die Regenbogenfahnen gehisst.
Die Regenbogenfahne wurde mit Brandbeschleuniger angezündet.