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am 29. Juni

Faire, moderne Wohnbeihilfe jetzt!

Nina Tomaselli - Grüne unterstützen Wunsch nach Wohnbeihilfe-Reform

„Der Vorstoß der Vorarlberger Armutskonferenz für eine Überarbeitung der Wohnbeihilfe ist berechtigt“, kommentiert die grüne Wohnbausprecherin Nina Tomaselli die heutige Presseerklärung der NGO. „Deshalb haben wir auch eine Reform im neuen Wohnpaket mit dem Ziel Verbilligen-Verkleinern-Verdichten verankert.“

Von Seite der Grünen wisse man nur zu gut um die Probleme des derzeitigen Zuschusssystems. Die Wohnbeihilfe sei eigentlich zur Unterstützung von Personen mit niedrigen Arbeitseinkommen entwickelt worden. „Trotzdem sind durch die Struktur der Förderungsrichtlinien viele Personen benachteiligt. Familien beispielsweise erfahren nicht die entsprechende Entlastung“, erläutert Tomaselli. „Es stört uns auch, dass alleinstehende Personen, die in kleinen sparsamen Wohnungen wohnen, schlechter anstatt besser gefördert werden.“

Die Armutskonferenz habe auch völlig Recht, wenn sie die Komplexität kritisiere. „Uns ist es auch wichtig ein einfaches System mit möglichst wenig Ausnahmeregeln zu haben. Daran arbeiten wir zur Zeit“, erklärt die grüne Landtagsabgeordnete. Die Analyse der Armutskonferenz sei ein wichtiger Input für die Verhandlungen mit dem Koalitionspartner. Im Herbst wolle man neue Richtlinien präsentieren.

„Solange wir in Vorarlberg nicht genügend leistbaren Wohnraum und ein entsprechendes Lohnniveau von mindestens EUR 1.700 haben, sind Direktunterstützungen wie die Wohnbeihilfe für alle NiedriglohnbezieherInnen unverzichtbar“, so Tomaselli abschließend.​