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am 28. Dezember 2018

Grüne warnen vor Armutslawine

Sandra Schoch - Schwarz-blaue Kürzungen beim Arbeitsmarktservice treiben hunderte Vorarlberger in die Existenzkrise

Angesichts der von der schwarz-blauen Bundesregierung bevorstehenden Kürzungen beim Arbeitsmarktservice warnen die Grünen vor einer Armutslawine in Vorarlberg. „Das AMS Vorarlberg verliert im kommenden Jahr 6,1 Mio. Euro. Damit drängt schwarz-blau hunderte Menschen in Vorarlberg in die Arbeits- und Perspektivenlosigkeit“, kritisiert die Grüne Wirtschaftssprecherin Sandra Schoch.

Schoch kündigt eine Anfrage der Grünen an Landesrat Rüdisser an, um die Auswirkungen der schwarz-blauen Arbeitslosenpolitik auf Vorarlberg zu eruieren. „Alleine durch die Streichung der Aktion 20.000 gehen in Vorarlberg rund 150 Jobs verloren. Organisationen wie Integra müssen um ihre Existenz zittern und Arbeitsplätze abbauen“, führt Schoch beispielhaft aus.

Das Land müsse außerdem bei der Finanzierung der Sprachkurse für Flüchtlinge einspringen. „Schwarz-blau streicht die Zuschüsse für sprachliche Integration und schließt auf der anderen Seite zugewanderte Menschen ohne Deutschkenntnisse auf B1 Niveau vom Mindestsicherungsbezug aus. Damit wird deutlich, was schwarz-blau will: Ausgrenzung, Arbeits- und Perspektivenlosigkeit für Menschen, die es ohnehin schon schwierig im Leben haben“, kritisiert Schoch.

Schwarz-blau ziehe auch Kürzungen bei Beratungs- Betreuungs- und Bildungsangeboten durch. „All das wird Langzeitarbeitslosigkeit verfestigen und Armut verschärfen. Landeshauptmann Wallner ist aufgefordert auf seinen Parteikollegen und Kanzler Kurz einzuwirken, um diese herzlose und wirtschaftsfeindliche Politik zu beenden. Wir wollen in Vorarlberg den Weg des Miteinanders, der Vernunft und der Menschlichkeit weitergehen“, schließt Schoch.​