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am 28. Mai

Zielorte aller Tiertransporte bekanntgeben!

Daniel Zadra - Grüne fordern Aufklärung im Sinne der Ökolandstrategie – regional und fair

„Die heutige Aussendung zum Thema Kälbertransporte wirft viele zusätzliche Fragen auf. Was wir brauchen ist endlich Klarheit über die Zielorte aller Tiertransporte“ nimmt der grüne Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra Stellung zum Thema Kälbertransporte.

So sei in der Vergangenheit selbst von Vertretern der Landwirtschaftskammer und dem Braunviehzuchtverein bestätigt worden, dass Vorarlberger Kälber auch nach Spanien als Zielort transportiert wurden.

„​ Dass Kälber derzeit nicht von Bozen, als Drehscheibe, weiter nach Spanien transportiert werden, hat den einfachen Grund, dass es momentan aufgrund einer Tierkrankheit verboten ist. Sofort nach Aufhebung des Seuchensperrgebiets könnten diese Transporte, so wie in der Vergangenheit, wieder aufgenommen werden“ erläutert Zadra.

Ähnlich verhalte es sich bei Kalbinnen, weiblichen Rindern die noch kein Kalb bekommen haben. Diese seien mit Zwischenstationen bis nach Russland und in andere EU-Drittstaaten exportiert worden.

„Ein regelmäßiger Bericht über die letztendlichen Zielorte der Vorarlberger Kälber und Kalbinnen muss auf den Tisch. Damit kann die nötige Klarheit im Sinne der Vorarlberger Landwirtschaftsstrategie „Ökoland – regional und fair“ erreicht werden“ bringt es Zadra auf den Punkt.

In Zeiten von Rückverfolgung von Briefen und Paketen und lückenlosen Ohrmarken sei dies technisch kein Problem.

„Dann haben wir die nötige Faktenlage über alle Tiertransporte auf dem Tisch. Alle weiteren Anstrengungen müssen dann darauf ausgerichtet werden möglichst alle Lebendtiertransporte überflüssig zu machen“, schließt der grüne Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra​.