gruene.at
Navigation:
am 31. Juli

Alles mit Maß und Ziel!

Adi Gross - Derzeitiger Ressourcenverbrauch macht unseren Planeten kaputt

Ein neues Verständnis von Wirtschaften fordert der Grüne Klubobmann Adi Gross anlässlich des Welterschöpfungstages, morgen am 1. August. „Wenn wir unseren Kindern einen Planeten hinterlassen wollen, auf dem sie leben können, müssen wir beginnen verantwortungsbewusster mit unseren vorhandenen Ressourcen umzugehen. Dazu gehört ein neues Wirtschaftsverständnis, das sich daran orientiert, ein gutes Leben für alle zu sichern“, so Gross.

Das ungebremste Wachstum habe die Erde an ihre Grenzen geführt. „Wenn wir so weiter machen, machen wir unseren Planeten kaputt. Die Devise muss daher lauten: Alles mit Maß und Ziel“, so Gross.

Als Anker für diese Neuorientierung könne der von den Grünen ins Leben gerufene Wohlstandsindex dienen, der im Herbst im Landtag beschlossen wird. „Mit dieser neuen Messgröße hat sich die Politik unter anderem auch danach zu richten, dass sie den Nachkommen eine intakte und lebenswerte Erde hinterlässt“, führt Gross aus.

Der Welterschöpfungstag zeigt jenen Tag an, ab dem wir im Öko-Defizit leben. „Ab morgen sind für dieses Jahr die ökologischen Ressourcen des Planeten ausgeschöpft. Ab morgen leben wir global auf Pump. Das heißt: Wir entnehmen der Erde mehr natürliche Ressourcen als sie wieder generieren kann. Und wir hinterlassen mehr Abfälle und Treibhausgase, als sie verarbeiten kann um ein stabiles Ökosystem zu gewährleisten“, führt Gross aus.

Die Industriestaaten bräuchten für ihre Art zu leben und zu wirtschaften 3 Erden. „Wir haben aber nur einen Planeten. Also sind wir gut beraten besser auf unsere Erde zu schauen. Der Wohlstandsindex und die Debatte darüber, was wir unter Wohlstand verstehen, ist ein wichtiger Schritt dazu, den wir in Vorarlberg leisten können“, schließt Gross.​