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am 11. Oktober

Herr Rupprechter, wachen Sie auf!

Adi Gross - Die nächste Bundesregierung darf den Klimaschutz nicht verschlafen

Einen Weckruf für den Klimaschutz machen die Grünen in Richtung Umweltminister Rupprechter, der heute in Vorarlberg ist. „Umweltminister Rupprechter und die Bundesregierung haben den Klimaschutz verschlafen. Es ist Zeit die für den Klimaschutz verantwortlichen PolitikerInnen wachzurütteln“, so Grünen-Spitzenkandidat Harald Walser bei einer Klimaschutz-Fotoaktion am Dornbirner Marktplatz.

„Die nächste Bundesregierung hat den Auftrag, verbindliche Klimaschutzmaßnahmen zu setzen. Es muss uns klar sein: Wenn wir so weitermachen, verbrennen wir unseren Planeten“, ergänzt Grünen-Klubobmann Adi Gross. Noch sei es möglich die Klimakatastrophe zu verhindern. „Aber wir müssen jetzt damit beginnen“, betont Gross.

Die Grünen fordern dafür einen hundertprozentigen Umstieg auf erneuerbare Energie. „Wir wolle raus aus Kohle und Gas. Wir wollen mit sauberer Energie wirtschaften“, so Gross. Klimaschädliche Subventionen müssen sofort gestoppt werden. Arbeit soll entlastet, Klimagifte besteuert werden. „Durch die aufkommensneutrale sozial-ökologische Steuerreform entlasten wir WenigverdienerInnen und schützen gleichzeitig das Klima“, führt Walser aus.

Vorarlberg habe sich mit der Energieautonomie 2050 ein vorbildliches Ziel gesetzt. Durch den Ausbau erneuerbarer Energieträger konnten CO2-Emissionen gesenkt werden. „Das ist gut, aber es reicht nicht. Wir brauchen auch in Vorarlberg das klare Bekenntnis zur Reduktion der Klimagifte bis 2030 um 45% gegenüber 2015. Wir wollen außerdem ein Stopp der Ölheizungen und höchstmögliche Energieeffizienz-Standards bei allen Neubauten“, so Gross.

Von diesen Maßnahmen profitieren alle. „Wer Energie spart, hat weniger Heizkosten. Wer mit den Öffis fährt, spart bei den Tankkosten. Klimaschutz ist also nicht nur essentiell um das Überleben der nächsten Generation zu sichern, Klimaschutz ist auch klug“, schließt Walser.


Foto: Grünen-Spitzenkandidat Harald Walser und Grünen-Klubobmann Adi Gross mit der Welt-Klimakugel am Dornbirner Marktplatz.​


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