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am 25. Juli

HOW TO KEEP COOL

Johannes Rauch, Nina Tomaselli - Grüne wollen Vorarlbergs Städte und Gemeinden hitzetauglich machen!

„Die Hitzebelastung ist enorm. Die Städte und Zentren werden unwohnlicher. Das heißt für uns: Wir müssen umgestalten. Mehr Grün, mehr Wasser, weniger Beton, das sorgt für eine natürliche Kühlung“, so stellen Umweltlandesrat Johannes Rauch und grüne NRW-Spitzenkandidatin am heißesten Tag des Jahres ihr Cool Down-Maßnahmenpaket im Rahmen einer Pressekonferenz vor. „Wir wollen die Städte und Gemeinden ökologisch modernisieren und klimafit machen. Damit bleibt Vorarlberg auch im heißesten Sommer lebenswert!“

„Der Kampf gegen die globale Klimakrise ist die Menschheitsaufgabe dieses Jahrtausends. Neben der drastischen Kürzung des CO2-Austoßes braucht es Klimaanpassungsstrategien, dazu gehört auch die Umgestaltung des Siedlungsraums und unserer Häuser“, ist sich Umweltlandesrat Johannes Rauch sicher. Von den südlichen Ländern könne man viel lernen. Helle Fassaden, grüne Dächer und eine Städteplanung, die auf Hitzeschranken und Luftschneisen aufgebaut sei, das sei auch die grüne Vision für Vorarlberg. Den Hitzestauungen in den Städten und Zentren müsse man an den Kragen gehen.

„Asphalt erhitzt sich um fast 20 Grad mehr als die Lufttemperatur. An einem heißen Tag wie heute bedeutet das Temperaturen jenseits der 50 Grad. Mehr Beton heißt aber auch weniger Grün. Der Kühleffekt der Pflanzen fehlt zusätzlich“, ergänzt Nina Tomaselli. Deshalb sei es oberste Priorität Grünflächen grün zu halten und bereits versiegelte Flächen wieder zu entsiegeln. „Vorarlbergs Gemeinden sollen sich auch Grünflächen strategisch sichern. Finanzielle Unterstützung dafür gibt es, wenn es nach uns geht aus dem Bodenfonds“, erläutert Tomaselli weiter. Zudem soll wieder mehr Fließwasser durch die Siedlungen fließen.

„Wir wollen ein Vorarlberg for Future. Vorarlberg soll nicht nur Vorreiter in Sachen Klimaschutz bleiben, sondern gleichzeitig einen vorbildhaften Umgang mit den Folgen der Klimakrise beweisen“, fasst Nina Tomaselli abschließend zusammen.

Alles Weitere entnehmen Sie bitte dem angefügten Pressepapier​