gruene.at
Navigation:
Montag

Kanisfluh-Kiesabbau vom Tisch: Grüne zeigen sich erfreut

Sandra Schoch, Christoph Metzler - Grüne fordern weiterhin, Kanisfluh unter Naturschutz zu stellen

Erfreut zeigen sich die Grünen darüber, dass der geplante Kiesabbau an der Kanisfluh nun vom Tisch ist. „Ein derartiger Eingriff wäre eine dauerhafte Wunde in einem wunderschönen Naturdenkmal gewesen. Es ist daher erfreulich, dass die Betreiberfirma Rüf eingesehen hat, dass die Kanisfluh der falsche Standort für den Kiesabbau ist und damit unserer Argumentation gefolgt ist“, so die Grüne Wirtschaftssprecherin Sandra Schoch.

Die Grünen bleiben bei ihrer Forderung, die Kanisfluh unter Natur- und Landschaftsschutz zu stellen. „Nur damit können derart schwerwiegende Eingriffe auch künftig verhindert werden. Der markante Berg muss über Generationen hinweg geschützt werden“, ergänzt der Grüne Umweltsprecher Christoph Metzler.

Offen bleibe die Frage, inwieweit der Bedarf an Baurohstoffen im Bregenzerwald gedeckt ist. „Die Kiesrohstoffversorgung darf nicht weiterhin über Einzelfälle diskutiert werden. Eine regionale Versorgung aus geeigneten Standorten muss das Ziel sein“, betont Metzler.

Ohne fundierte Bedarfs-Erhebung könne nicht seriös darüber diskutiert werden, ob ein weiterer Kiesabbau in dieser Region notwendig ist. „Wir hoffen daher, dass Landesrat Rüdisser sein Versprechen hält, bis Mitte des Jahres eine entsprechende Erhebung vorzulegen“, schließt Schoch.​