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am 4. September

Konsequenter gegen tödlichen Feinstaub vorgehen!

Adi Gross - Der Schutz der Gesundheit als wichtigstes Gut muss noch höhere Priorität bekommen

„Die aktuelle Studie zu den katastrophalen gesundheitlichen Schäden der Feinstaubemissionen macht deutlich, dass noch entschiedenere Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen“, appelliert Klubobmann Gross.

Zwar konnten in Vorarlberg in den letzten Jahren dank entsprechender Luftgütepläne gute Erfolge in der Reduktion der Feinstaubbelastung erzielt werden, die Studie zeigt aber nun deutlich, dass Feinstaub tödlicher als angenommen ist und Handlungsbedarf besteht. Eine klare Erkenntnis ist auch, dass die derzeitigen Grenzwerte zu hoch sind.

„Das muss auch für uns Auftrag sein darüber nachzudenken, wie die Feinstaubbelastung noch stärker reduziert werden kann“, ist Gross im Sinne der Gesundheit der Menschen überzeugt. Besonders gefährlich sind die ganz kleinen Stäube (PM 2,5), die direkt in die Lunge wandern. Darauf sollte ein spezielles Augenmerk gelegt werden. Verursacher für diese ultrafeinen Stäube sind in erster Linie der Verkehr, weiters auch die Heizanlagen.

„Einmal mehr zeigt sich also, dass es in der Verkehrsfrage eine Wende braucht. Die Mobilität ist viel stärker auf die Bedürfnisse der Menschen auszurichten. Das heißt zum Beispiel eine konsequente Raumplanung in Richtung hochwertiger Nahräume und einer guten Nahversorgung. Das heißt zum Beispiel konsequenter Ausbau der Radinfrastruktur und des öffentlichen Verkehrs“, erläutert Gross mögliche Maßnahmen.

Beim Heizen ist die beste Maßnahme immer noch den Energiebedarf zu senken. Daher kommt gerade dem Thema Gebäudesanierung auch in der Reduktion der Feinstaubbelastung eine hohe Bedeutung zu. In sehr energiesparenden Häusern ist die Wärmepumpe mit Ökostrom eine besonders gute Alternative.​