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am 22. November 2016

Landesgrünzone darf nicht ausgehöhlt werden!

Nina Tomaselli - Grüne kritisieren Ölz-Betriebsansiedlung in Weiler

Die Grünen kritisieren die geplante Betriebsansiedlung von Ölz Meisterbäcker in der bisherigen Landesgrünzone in Weiler. „Es ist absolut nicht nachvollziehbar, eine wertvolle landwirtschaftliche Fläche, die in der Landesgrünzone liegt, zu zerstören. Es gibt ausreichend bewilligte Betriebsflächen im Rankweiler Römergrund, im Betriebsgebiet Hohenems und in Rheintal Nord, die der Bäcker Ölz käuflich erwerben kann“, so die Grüne Raumplanungssprecherin Nina Tomaselli. Die Grünen werden die Betriebsansiedlung im Raumplanungsbeirat keinesfalls unterstützen.

Den Grünen sei es ein wesentliches Anliegen, Freiflächen und Naherholungsgebiete zu erhalten und zu schonen. „Die Landesgrünzone stellt sicher, dass wertvolle Natur und Grünflächen geschützt werden. Das ist die grüne Lunge Vorarlbergs. Teile davon einfach zuzubetonieren, ist nicht akzeptabel. Noch dazu, wenn es derart unüberlegt erfolgt“, so Tomaselli. Den Grünen sie es weiters ein wesentliches Anliegen Landwirtschaftsflächen und Naherholungsgebiete zu bewahren.

Der geplante Standort in Weiler eigne sich generell nicht für eine Betriebsansiedlung dieser Größe, da die Verkehrsanbindung äußerst schlecht ist. Tomaselli warnt vor einer massiven Zunahme des LKW-Verkehrs im betreffenden Gebiet. Betriebsansiedlungen in dieser Größenordnung und mit so hohem Exportanteil sollten tunlichst eine Bahnanbindung haben. „Mit der Betriebsansiedlung riskieren wir weitere LKW-Schlangen auf Vorarlbergs Straßen“, schließt Toaselli.