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am 27. Juli

Grünes Hard kämpft für autofreies Zentrum

Eva Hammerer - Hammerer: Durch ein sicheres und attraktives Dorfzentrum fahren keine Autos

Der tödliche Unfall einer 75-jährigen Frau letzte Woche lässt in Hard die Diskussion um die Verkehrssituation im Zentrum erneut aufflammen. „Die Verkehrsberuhigung der Brückenwaage ist längst überfällig. Die Harderinnen und Harder haben schon vielfach auf die gefährliche Situation aufmerksam gemacht“, zeigt sich Eva Hammerer, Grüne Gemeinderätin, betroffen über den tragischen Unfall und betont einmal mehr die Grüne Forderung nach einem autofreien Zentrum.

Man erkenne optisch kaum, dass man sich in einer Begegnungszone befinde, Autos würden viel zu schnell hindurchfahren und mit der Bushaltestelle mittendrin herrsche oft Chaos, fasst Hammerer die aktuelle Problematik zusammen. Außerdem diene die Brückenwaage vielfach als Ausweichroute, wenn der Verkehr auf der Betonstraße zum Stehen kommt. „Das Zentrum darf keine Durchfahrtstraße werden“, ist Hammerer sicher, dass ein Fahrverbot auf der Brückenwaage auch den Ausweichverkehr minimieren und so insgesamt zu weniger Verkehr im Dorf führen würde.

„Durch ein attraktives, belebtes Dorfzentrum fahren keine Autos durch. Statt Verkehr wollen wir einen zweiten bewirteten Markttag, mehr Platz für die Gastronomie und Geschäfte, eine Leseecke der Buchhandlung – so stellen wir uns ein sicheres und attraktives Dorfzentrum für alle vor“, beschreibt die Grüne Spitzenkandidatin ihre Pläne für Hard. „Wenn Paris, Amsterdam und London es schaffen, ihre Zentren autofrei zu machen, kriegen wir das in Hard auch hin. Ein bisschen Mut würde genügen – Grünes Hard hat ihn jedenfalls“, schließt Hammerer.

Geht es nach Grünes Hard fahren bald keine Autos mehr durchs Zentrum
Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen
Die Verkehrsberuhigung der Brückenwaage ist längst überfällig