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am 22. Jänner

Johannes Rauch unterzeichnet Umsetzungsvertrag für österreichweites 1-2-3-Klimaticket

Johannes Rauch - Nächster Schritt am Weg zur Einführung des günstigen Tickets für alle Öffis in ganz Österreich

Bei einem gemeinsamen Termin in Wien haben Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe und Mobilitätslandesrat Johannes Rauch die Umsetzungsverträge für die österreichweite Stufe des 1-2-3-Klimatickets finalisiert und unterzeichnet. „Mit der österreichweiten Stufe des 1-2-3-Klimatickets günstig mit allen Öffis durch ganz Österreich. Und das noch in diesem Jahr. Dieses Angebot ist wirklich unschlagbar“, so die drei UnterzeichnerInnen am Freitag.

„Das 1-2-3-Klimaticket ist eine Revolution im Öffentlichen Verkehr in Österreich. Und es ist das Herzensprojekt von unzähligen Österreicherinnen und Österreichern, die seit mittlerweile fast 15 Jahren darauf warten. Darum freue ich mich heute besonders, dass wir gemeinsam den nächsten Schritt machen. Und genauso geht es jetzt weiter, damit wir noch in diesem Jahr starten können“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Mit dem 1-2-3-Klimaticket soll in Zukunft jedes öffentliche Verkehrsmittel in ganz Österreich mit nur einem Ticket genutzt werden können. Die österreichweite Stufe um umgerechnet drei Euro pro Tag soll bereits in diesem Jahr starten. Die Stufen für ein Bundesland und eine Region um einen bzw. zwei Euro pro Tag dann rasch folgen.​

„Ganz ehrlich, ich bin heute erfüllt von beinahe kindlicher Freude. Das 1-2-3-Klimaticket ist eine fantastische Sache, die die Mobilität im ganzen Land auf eine völlig neue Ebene heben kann. Die Westachse für das Klimaticket steht; nun bin ich zuversichtlich, dass diese Dynamik sich rasch auf den Rest des Bundesgebietes ausweiten wird“, so Vorarlbergs Mobilitätslandesrat Johannes Rauch nach der Pressekonferenz.

Vorarlberg Vorreiter in Sachen Öffentlicher Nahverkehr

Vorarlberg konnte seine positiven Erfahrungen bei der Etablierung des 1-2-3-Tickets gut einbringen: „Mit der Einführung des landesweiten 365 Euro Tickets sind wir zu einem Vorreiter in Sachen Öffentlicher Nahverkehr geworden“, verdeutlicht Rauch. Der Absatz von Jahreskarten ist in Vorarlberg innerhalb von sechs Jahren von 50.000 auf 75.000 gestiegen. Gleichzeitig wurde kräftig in die Infrastruktur investiert und die Taktung verdichtet. „Unser Prinzip ‚Schaffe das Angebot und du bekommst die Nachfrage` ist voll aufgegangen“, betont der Landesrat.​​

Die zwischen Verkehrsverbund (VVG), Land und Bund zu unterzeichnenden Vereinbarungen regeln unter anderem, wer welche Leistungen erbringt bzw. bereitstellt. Einnahmenentfälle des Verkehrsverbunds werden durch den Bund abgegolten. Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung, am 19. Januar 2021 Landesrat Johannes Rauch und Verkehrsverbund-Geschäftsführer Christian Hillbrand ermächtigt, die entsprechenden Vereinbarungen mit dem Bund zu unterzeichnen.