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am 5. März

Verkehrsbeeinflussungsanlage für die A14 Rheintalautobahn

- Rauch: Grüner Erfolg für mehr Verkehrssicherheit und Umweltschutz

Eine Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) ist ein modernes Instrument, um Verkehr und Tempo zu steuern und damit Feinstaub, Schadstoffe und Lärm zu reduzieren. Dort können zusätzlich Verkehrsinformationen wie zum Beispiel Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Stauwarnungen angezeigt werden.  „Das ist auf der A14 Rheintalautobahn zwischen Feldkirch und Bregenz besonders sinnvoll, weil wir da praktisch eine „Stadtautobahn“ haben. Je höher das Verkehrsaufkommen, desto niedriger dosiert wird die Geschwindigkeit. Gut für die Umwelt, gut für die Sicherheit! Dasselbe gilt für Inversionswetterlagen mit einem Nebeldeckel über dem Rheintal, die zu hohen Schadstoffbelastungen führen“, erklärt Rauch.

Als erster Schritt wird eine Verkehrsbeeinflussungsanlage (VBA) im Abschnitt zwischen Bregenz und Dornbirn eingerichtet. „Die zugesagte Verkehrsbeeinflussungsanlage ist ein wichtiger Erfolg für die flexible Gestaltung des Temporegimes auf der A14 Rheintalautobahn“, freut sich Mobilitätslandesrat Johannes Rauch.

Vorarlberg bis heute einziges Bundesland ohne VBA

„Vorarlberg ist als einziges Bundesland nicht mit einer solchen Verkehrssteuerungsmöglichkeit ausgestattet. Dafür setzen wir uns schon seit Jahren beim Bund ein, mit der Entscheidung von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ist jetzt auch endlich Vorarlberg an der Reihe“, sagt Landesrat Rauch. „Damit kann nun endlich das Temporegime auf der A14 flexibel geschaltet werden. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und der Verringerung der Schadstoffbelastung“, hält Umweltlandesrat Johannes Rauch fest.

Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBA) steuern Verkehr und Tempo, um Feinstaub, Schadstoffe, Staubildung und Lärm zu reduzieren.

VBA – eine lange Geschichte mit Happy End

„Das Land Vorarlberg versuchte schon lange vor meiner Zeit als Mobilitätslandesrat um eine solche Anlage,“ hält Johannes Rauch fest. Bereits im Juli 2006 wurde von der ASFINAG ein Terminplan für die Umsetzung der VBA Vorarlberg vorgestellt, umgesetzt wurde bis heute jedoch nichts.

„Gemeinsam mit dem ehemaligen Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser habe ich jahrelang mehrere Anläufe für eine Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A14 Rheintalautobahn beim Bund unternommen und war diesbezüglich bei den Ministern Alois Stöger (SPÖ), Gerald Klug (SPÖ), Jörg Leichtfried (SPÖ) und Norbert Hofer (FPÖ)“, erklärt Rauch. „Nun ging alles sehr schnell. Ich habe bei meinem Antrittsbesuch vor gut einem Jahr auch bei der Grünen Klimaschutzministerin Leonore Gewessler auf die Dringlichkeit einer Verkehrsbeeinflussungsanlage hingewiesen, umso mehr freut es mich, dass nach jahrelangen Bemühungen und dank des Einsatzes von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler dieses wichtige Projekt für Vorarlberg nun Gestalt annimmt“, bedankt sich Rauch bei der Bundesministerin.

„Mit einer schrittweisen Umsetzung einer Verkehrsbeeinflussungsanlage, die in dicht besiedelten Ballungsräumen wie München oder Zürich überall zum Standard gehört, ist allen gedient“, sag Rauch und fügt hinzu: „Im Übrigen gilt nach wie vor: unschlagbar umweltfreundlich, kostengünstig und bequem sind das Trio Rad-Bahn-Bus. 70.000 Jahreskartenbesitzer*innen und Tausende Alltagsradler*innen wissen das.“