gruene.at
Navigation:
am 16. Juni

Zukunftsfähiger Verkehrsknoten

Sandra Schoch - Grüne kämpfen für hochwertigen und großzügigen Zugs- und Busbahnhof

Nicht nur rasch, sondern auch möglichst gut müsse der neue Bregenzer Mobilitätsknoten werden, lautet die Botschaft der beiden auf Stadt- und Landesebene Verantwortlichen, Umwelt- und ÖV-Landesrat Johannes Rauch und Planungs- und Verkehrsstadträtin Sandra Schoch. 

Deshalb setzen sie sich nach dem Seestadt-Aus gemeinsam mit ÖBB und Seequartier-Investoren für eine Überarbeitung der Planungen von Bahnhof und Busterminal ein. "Wir konnten unsere Partner davon überzeugen, dass die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen DIE Planungsgrundlage sein muss, damit der Terminal auch in zwanzig Jahren noch funktioniert", hält die grüne Vizebürgermeisterin fest. Sie verweist auf das Beispiel Dornbirn, wo der Busterminal schon nach wenigen Jahren die Leistungsgrenze erreicht hatte und nachgerüstet werden musste.

"Die Mobilitätswelt dreht sich immer schneller", betont Schoch. Das 365-Euro-Ticket, der Viertelstundentakt der Bahn, die steigenden Fahrgastzahlen und Busfrequenzen der letzten Jahre und die Prognosen zum Mobilitätsverhalten sind für die Gestaltung des Mobilitätsknotens maßgeblich.

Die Stadträtin weist auf einige wichtige Verbesserungen hin, die durch die Zusammenarbeit bereits gelungen sind:

· Komplettüberdachung des Busbahnhofs und des Zugangs zu den Bahnsteigen, damit die Menschen auch bei Schlechtwetter ihren Anschluss trockenen Fußes erreichen

· Maximaler Komfort für alle NutzerInnen, die zu Fuß oder per Fahrrad zum Terminal kommen, um in einen Bus oder Zug zu steigen, zum See, ins Zentrum oder ins Quellenviertel zu gelangen

· Erstmalig an einem österreichischem Bahnhof: ein geräumiger Lift, der es auch RadfahrerInnen mit   Anhänger ermöglicht, bequem zu den Bahnsteigen oder zum See und zum Strandbad zu gelangen.

"Über diese Verbesserungen gibt es Konsens unter allen Beteiligten. Die Diskussionsanstöße von uns Grünen sind gut aufgenommen worden", freut sich Schoch. Grundlage dafür sei die gemeinsame Einsicht, dass die Mobiliät von heute multimodal ist und dass ein zukunftsfähiger Bahnhof für einen längeren Zeitraum in der Lage sein muss, den Bedürfnissen möglichst umfassend gerecht zu werden.

In diesem Sinn hat die Stadträtin zwei weitere Anliegen: eine deutlich größere Fläche für den Busterminal als bisher geplant und eine großzügige, gut erreichbare Radabstellanlage.

"Der Bahn- und Busterminal bildet das Herz des neuen Quartiers und braucht die maximale Aufmerksamkeit und Umsicht der in die Planung eingebundenen Partner von Stadt, Land, ÖBB, Verkehrsverbund und Investoren", ist Schoch überzeugt.​