Grüne Kritik an Schließung der ifs-Beratungsstelle Hohenems
Bösch-Vetter: „Schwarz-blaue Kürzungswelle auf Kosten der Vorarlberger:innen geht weiter“
„Die Kürzungswelle der schwarz-blauen Landesregierung auf Kosten der Menschen in Vorarlberg rollt weiter“, kritisiert Christine Bösch-Vetter, Grüne Sozialsprecherin, die Schließung der IfS-Beratungsstelle in Hohenems. Die Einrichtung war eine stark genutzte, wohnortnahe Anlaufstelle für Menschen in sozialen Notlagen – rund 1.000 Beratungen pro Jahr fanden hier statt. „Mit der Schließung fällt eine direkte, wohnortnahe Unterstützungsmöglichkeit weg“, so Bösch-Vetter.
Die Schließung reiht sich ein in die massiven Einsparungen im Sozialbereich. Die schwarz-blaue Landesregierung kürzt dieses Jahr im Sozialfonds rund 15 Millionen Euro. „ÖVP und FPÖ zwingen dadurch soziale Einrichtungen, ihre Leistungen mit deutlich geringeren Mitteln zu erbringen. Gleiche Leistungen sollen für weniger Geld angeboten werden – in der Praxis führt das zu Personalengpässen, Leistungsabbau und verschlechterter Versorgung“, warnt Bösch-Vetter.
„Es muss Schluss sein mit den Kürzungen im Sozialbereich. Vorarlberg braucht keine Tunnelspinne und keine Monsterautobahn, sondern ein starkes Sozialsystem, das unser Miteinander sichert. Wir fordern die Landesregierung auf, ihre Prioritäten neu zu ordnen und die Vorarlberger:innen wieder in den Mittelpunkt zu stellen“, so Bösch-Vetter abschließend.