Brauchen zügige Umsetzung des Hochwasserschutz-Projekts Resi
Zadra: Der Schutz von über 300.000 Menschen im Rheintal steht vor Eigeninteressen einiger weniger Personen
“Das Hochwasserschutzprojekt Rhesi ist die wichtigste Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser im Rheintal. Es darf nicht hinausgezögert werden, weil sich einige ÖVP- und FPÖ-Gemeindevertreter gegen das Projekt stemmen. Der Schutz von über 300.000 Menschen im Rheintal steht vor Eigeninteressen einiger weniger Personen ”, betont der Grüne Klubobmann Daniel Zadra. In einer Anfrage will Zadra vom zuständigen Landesrat Gantner wissen, was dieser unternimmt, damit Rhesi nicht ins Stocken gerät.
Wie berichtet hat die Koblacher Gemeindevertretung im Jänner mit knapper Mehrheit gegen die Planungen des Rhesi-Projekts gestimmt. Trotz eines umfangreichen Angebots seitens der Internationalen Rheinregulierung, das unter anderem Flächenkompensationen vorsieht, stemmen sich die Gegner gegen das Projekt. “Landesrat Gantner trägt hier die Verantwortung, zwischen den unterschiedlichen Interessen zu vermitteln und Verzögerungen von Rhesi zu verhindern”, so Zadra.
Der Baustart für Rhesi erfolgt frühestens 2027, mit einer Fertigstellung ist gegen Ende der 2040er Jahre zu rechnen. Umso dringlicher sei eine zügige Umsetzung. “Das Hochwasserschutzprojekt Rhesi ist für über 300.000 Menschen im Rheintal überlebenswichtig. Rhesi ist zwingend notwendig. Es geht um unsere Sicherheit, um unsere Zukunft”, schließt Zadra.
Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten Anfrage.