Grüne kritisieren Schließung des Hallenbads im LKH Rankweil
Zadra: „Dieses leere Becken steht sinnbildlich für die schwarz-blaue Kürzungspolitik, die Strukturen austrocknet und Menschen an den Rand drängt“
Die Grünen Vorarlberg kritisieren die Schließung des Hallenbads im Landeskrankenhaus Rankweil scharf. „Dieses leere Becken steht sinnbildlich für die schwarz-blaue Kürzungspolitik, die Strukturen austrocknet und Menschen an den Rand drängt“, so der grüne Klubobmann Daniel Zadra.Über 1.000 Menschen nutzten das Schwimmbad jährlich – für Kinderschwimmkurse, Senior:innen und als wichtigen sozialen Treffpunkt. Gerade in den Wintermonaten stellte es eines der wenigen verfügbaren Hallenbäder in der Region dar.
Aus Sicht der Grünen ist die Entscheidung nicht nur sozialpolitisch problematisch, sondern auch gesundheitspolitisch kurzsichtig: „Wenn Kinder nicht schwimmen lernen und Bewegungsangebote für ältere Menschen wegfallen, führt das langfristig zu höheren Kosten – im Gesundheitssystem ebenso wie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
„Landesrätin Rüscher und die schwarz-blaue Landesregierung geben eine zentrale Einrichtung für Gesundheit und Bewegung auf, ohne tragfähige Alternativen vorzulegen. Das hat mit vorausschauender Sparpolitik nichts zu tun – es ist ein teurer Fehler.“ Die Grünen Vorarlberg fordern daher ein Umdenken: mehr Dialog mit Betroffenen und Gemeinden, nachhaltige Lösungen und gezielte Investitionen in Gesundheit, Prävention und sozialen Zusammenhalt.