Grüne kritisieren schwarz-blaue Kürzungen bei Spielgruppen
Hammerer: „Während Schwarz-Blau hunderte Millionen in Straßen steckt, drehen sie in der Elementarpädagogik jeden einzelnen Cent um“
Die Grüne Bildungssprecherin Eva Hammerer übt scharfe Kritik an den neuen Kürzungen der schwarz-blauen Landesregierung im Bereich der Spielgruppen. „Die schwarz-blaue Landesregierung scheint jeden Tag aufs Neue zu überlegen, wo sie noch bei den Kleinsten kürzen kann. Bei der Bildung zu kürzen in Zeiten wie diesen ist nicht nur kurzsichtig, sondern verantwortungslos gegenüber unseren Kindern und Familien“, so Hammerer.
Nach den bereits erfolgten Förderkürzungen für die Betreuung von Dreijährigen setzt die nächste Kürzungsrunde von Schwarz-Blau viele Spielgruppen in schwere Bedrängnis. „Was hier eingespart wird, sind auf Landesebene Kleinstbeträge – für die einzelnen Einrichtungen geht es aber ums Überleben“, betont Hammerer. Die Folgen seien bereits spürbar: steigender Druck auf das Personal, Unsicherheit bei Trägern und ein wachsendes Risiko von Schließungen.
„Gerade Spielgruppen erfüllen eine wichtige Funktion in unserer Gesellschaft in Bezug auf soziales Lernen und Sprache“, unterstreicht Hammerer die Bedeutung von Spielgruppen. Die Grüne Bildungssprecherin fordert daher ein sofortiges Umdenken der schwarz-blauen Landesregierung: „Während Schwarz-Blau hunderte Millionen in Beton und Straßenprojekte stecken, drehen sie in der Elementarpädagogik jeden einzelnen Cent um. Diese Schieflage ist nicht nachvollziehbar. Schluss mit dieser Betonpolitik auf Kosten von Kindern und Familien!“, so Hammerer abschließend.