Grüne pochen auf Erhalt des Hallenbads im LKH Rankweil
Zadra: Ausreichend Schwimmkurs-Angebote sind essentiell für die Sicherheit unserer Kinder
Die Grünen fordern die schwarz-blaue Landesregierung auf, die Finanzierung zum Erhalt des Hallenbads im Landeskrankenhaus Rankweil zu gewährleisten und bringen einen entsprechenden Antrag ein. „Immer weniger Kinder können schwimmen. Es ist daher essentiell, ausreichend Angebote für Kinder-Schwimmkurse sicherzustellen. Mit der Schließung des Hallenbads im LKH Rankweil macht die schwarz-blaue Landesregierung genau das Gegenteil“, ärgert sich der Grüne Klubobmann Daniel Zadra.
So betone auch der Landeseinsatzleiter der Wasserrettung Vorarlberg, Daniel Plaichner, im heutigen vol.at Bericht, dass es im Land zu wenig Hallenbäder gibt. Die Problematik, dass Kinder nicht schwimmen können, werde damit verschärft. „Wenn Angebote für planbare Schwimmkurse wegfallen, werden auch die Wartelisten immer länger. Damit wird Kindern die Chance genommen, schwimmen zu lernen“, betont Zadra.
Das Hallenbad in Rankweil ist seit Jahren ein wichtiger Ort für Kinder, Familien und ältere Menschen. Zahlreiche Schwimmkurse und Bewegungsangebote werden dort von Vereinen und Ehrenamtlichen getragen. Der Beitrag, den das Land leisten müsste, um das Hallenbad zu erhalten, liege bei gerade einmal 65.000 Euro im Jahr. „So viel müsste unserer schwarz-blauen Landesregierung die Sicherheit unserer Kinder doch wert sein. Für die Werbung zum Feldkircher Stadttunnel gibt die Landesregierung über 216.000 aus“, rechnet Zadra vor.
Auch die Vereine, die das Hallenbad nutzen, haben sich bereit erklärt ihre Beiträge für den Erhalt des Hallenbads zu erhöhen – von rund 53.000 auf rund 77.000 Euro im Jahr. „Familien und Ehrenamtliche bieten an, mehr zu leisten, um das für Schwimmkurse wichtige Hallenbad zu erhalten. Und die schwarz-blaue Landesregierung fährt schulterzuckend ihren Beton-Kurs fort. Das ist bedauerlich für die Zukunft unserer Kinder“, schließt Zadra.