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03.06.2026 Newsmeldung

Hallenbad Rankweil: Schwarz-Blau spart bei Kindern

Kind taucht in einem Schwimmbecken. Es trägt eine Taucherbrille, ein schwarz-weiß-gestreiftes T-Shirt und eine schwarze Hose. Es lächelt in die Kamera.

ÖVP und FPÖ schmettern Antrag der Grünen zum Erhalt des Hallenbads im Landeskrankenhaus Rankweil ab

Auf absolutes Unverständnis bei den Grünen sorgt die Ablehnung der Regierungsfraktionen des Antrags der Grünen zum Erhalt des Hallenbads im LKH Rankweil im heutigen Sozialpolitischen Ausschuss. „Wir brauchen dringend ausreichend Angebote für Kinder-Schwimmkurse, damit Kinder schwimmen lernen können. Dass ÖVP und FPÖ nicht bereit sind, ihren minimalen finanziellen Anteil zum Erhalt des Hallenbads im LKH Rankweil zu leisten ist daher absolut unverständlich. Schwarz-Blau kürzt auf Kosten der Sicherheit unserer Kinder“, ärgert sich der Grüne Klubobmann Daniel Zadra.
„Immer weniger Kinder können schwimmen. Das ist eine massive Sicherheitsgefährdung. Und das hat auch damit zu tun, dass es in Vorarlberg zu wenig Hallenbäder gibt“, betont Zadra. Darauf habe auch der Landeseinsatzleiter der Wasserrettung Vorarlberg, Daniel Plaichner, hingewiesen. „Wenn Angebote für planbare Schwimmkurse wegfallen, werden auch die Wartelisten immer länger. Damit wird Kindern die Chance genommen, schwimmen zu lernen“, betont Zadra.
Das Hallenbad in Rankweil ist seit Jahren ein wichtiger Ort für Kinder, Familien und ältere Menschen. Zahlreiche Schwimmkurse und Bewegungsangebote werden dort von Vereinen und Ehrenamtlichen getragen. Der Beitrag, den das Land leisten müsste, um das Hallenbad zu erhalten, liege bei gerade einmal 65.000 Euro im Jahr. „So viel müsste unserer schwarz-blauen Landesregierung die Sicherheit unserer Kinder doch wert sein. Für die Werbung zum Feldkircher Stadttunnel gibt die Landesregierung über 216.000 aus“, rechnet Zadra vor.
Auch die Vereine, die das Hallenbad nutzen, haben sich bereit erklärt ihre Beiträge für den Erhalt des Hallenbads zu erhöhen – von rund 53.000 auf rund 77.000 Euro im Jahr. „Familien und Ehrenamtliche bieten an, mehr zu leisten, um das für Schwimmkurse wichtige Hallenbad zu erhalten. Und die schwarz-blaue Landesregierung fährt schulterzuckend ihren Beton-Kurs fort. Das ist bedauerlich für die Zukunft unserer Kinder“, schließt Zadra.