15.09.2026
Newsmeldung
Agenda Hitzesommer ist scheinheilige Inszenierung
„Es ist gut, dass die Landesregierung nun endlich anerkennt, dass wir den heißesten Sommer seit der Messgeschichte hatten und dass dies erst ein Vorgeschmack auf die Zukunft ist. Sie tut aber genau das Gegenteil, um uns künftig vor der Hitze zu schützen“, kritisiert der Naturschutzsprecher der Grünen Daniel Zadra.
Beispielhaft nennt Zadra den gesetzlichen Kahlschlag im Naturschutz, mit dem unter anderem unsere Böden leichter asphaltiert und betoniert werden können. „Die Betonpolitik von schwarz-blau schafft mehr Glutwüsten und beraubt uns der dringend benötigten Grünflächen. Wir müssen jetzt unbedingt alles daran setzen, um unsere Natur zu erhalten, anstatt sie noch mehr unter Beton zu begraben“, bringt es Zadra auf den Punkt.
Jetzt eine Pressekonferenz unter dem Titel „Agenda Hitzesommer“ zu veranstalten und den Natur- und Klimaschutz abzubauen sei scheinheilig.
„Wer unsere Bevölkerung wirksam vor zunehmender Hitze schützen will, muss Grünflächen, Böden und natürliche Lebensräume erhalten – und darf sie nicht weiter verbauen“, so Zadra.
„Die ÖVP hat den Weg der Schöpfungsverantwortung leider komplett verlassen. Sie bekommt ihre Vorgaben von Lobbyisten und sie wirft den für unser Land so wichtigen Interessenausgleich über Bord“, schließt der Grüne Klubobmann Zadra.