Industriestrom: Bundesregierung setzt Grüne Forderung um
Zadra: Entlastung für Unternehmen stärkt Standort Vorarlberg
Die Grünen Vorarlberg begrüßen den heutigen Beschluss der Bundesregierung zum Industriestrompreis im Ministerrat. Damit wird eine zentrale Forderung der Grünen umgesetzt. „Ein Industriestrompreis von 5 Cent pro Kilowattstunde für energieintensive Betriebe entlastet energieintensive Betriebe und sichert Arbeitsplätze“, betont Klubobmann und Energiesprecher Daniel Zadra. „Dass die Umsetzung dafür ein Jahr braucht, ist allerdings völlig unverständlich.“
Gerade für Vorarlberger Betriebe sei der Industriestrompreis entscheidend, so Zadra. „Unsere Unternehmen stehen in direktem Wettbewerb mit Deutschland, wo ebenfalls ein vergünstigter Industriestrompreis kommt. Der heutige Beschluss ist notwendig, damit Vorarlberg wettbewerbs- und konkurrenzfähig bleibt“.
Gegenfinanzierung noch offen: Grüne wollen Ende klimaschädlicher Subventionen
Wichtig für die Grünen ist eine faire Gegenfinanzierung: „Die Subventionierung des Industriestroms kostet rund 400 Millionen Euro. Dieses Geld soll nicht durch weitere Sozialkürzungen oder auf Kosten der Energiewende aufgebracht werden, sondern durch das Ende klimaschädlicher Förderungen wie Diesel- und Dienstwagenprivilegien eingespart werden. So sparen wir sinnvoll Geld ein, das derzeit wortwörtlich verpufft“, stellt Zadra klar.