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08.10.2024 Presseaussendung

ein Gründach für die A14

Landessprecher Zadra: „Lauterach und Wolfurt durch ein Gründach für die A14 verbinden“ Die ASFINAG bestätigt die technische Machbarkeit für das 1,8 Kilometer lange Teilstück

Der Blick vom Gebhardsberg verdeutlicht, worum es geht. Mitten durch das Rheintal schlängelt sich die A14, dominiert die Aussicht und zerschneidet die Landschaft, bevor sie am Fuße des Hügels im Pfändertunnel verschwindet.

Schon 2021 präsentierten der Architekt Gerold Strehle und der damalige Klimaschutzlandesrat Johannes Rauch die Idee zur Einhausung der A14 auf einem 1,8 km langen Teilstück zwischen dem Terminal Wolfurt und der Brücke über die Bregenzerach. Die Bestätigung der technischen Machbarkeit der ASFINAG verschafft dem Projekt neuen Rückenwind.

Enormer Erholungswert

Der Grüne Landessprecher, Landesrat Daniel Zadra, begrüßt diesen Schub für das Projekt und verweist auf die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der auf dem Dach der Einhausung entstehenden Flächen: „Boden ist ein rares Gut im Rheintal, der Nutzungsdruck gewaltig. Durch die Überbauung würden rund 20 Hektar Grünland entstehen. Der Erholungswert dieses Gebiets würde rasant ansteigen.“

Gewessler: Weniger Lärm, mehr Natur

Bei einem Vorarlbergbesuch machte sich nun auch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ein Bild von der augenblicklichen Situation und zeigte sich dabei von den Vorteilen des Projekts angetan: „Eine Einhausung der Autobahn würde nicht nur die Lärmbelastung für große Teile der Bevölkerung von Wolfurt und Lauterach reduzieren und den Menschen damit mehr Lebensqualität geben, sie würde auch die beiden bisher voneinander getrennten Orte verbinden. Zugleich würden wir der Natur in Vorarlberg wichtigen Platz zurückgeben. Nicht nur Insekten und andere Arten könnten sich auf der gewonnenen Grünfläche ansiedeln, sie bekämen auch endlich eine Möglichkeit, die Autobahn zu überqueren.“

Vision lebt

In einer ersten groben Einschätzung hat die ASFINAG die Errichtungskosten für dieses Projekt mit rund 150 Millionen Euro angegeben. „Die Vision lebt und erscheint durchführbar, wenn Bund, Land und Gemeinden an einem Strang ziehen.“ Der nächste Schritt bestehe nun darin, eine vertiefende Machbarkeitsstudie zu beauftragen – eine Aufgabe, die der nächsten Bundes- bzw. Landesregierung vorbehalten bleibt.

Daniel Zadra

Landessprecher | Klubobmann | Mitglied Landesvorstand

[email protected]
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