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16.03.2026 Newsmeldung

Mieten steigen weiter – Landesregierung schaut zu

Auf dem Tisch liegt Geld und ein Wohnungsschlüssel
Mieten steigen weiter – Landesregierung schaut zu: Grüne fordern Offensive für gemeinnützigen Wohnbau

Weber: „Wir brauchen mindestens 800 neue gemeinnützige Wohnungen pro Jahr, um die Preisspirale zu bremsen“

Wohnen wird in Vorarlberg immer teurer: Die Mieten sind im vergangenen Jahr erneut um 4,1 Prozent gestiegen. „Nirgendwo in Österreich ist die durchschnittliche Miete pro Wohnung so hoch wie in Vorarlberg – und die Landesregierung schaut zu. Statt gegenzusteuern, kürzen ÖVP und FPÖ sogar beim gemeinnützigen Wohnbau“, kritisiert der Grüne Wohnbausprecher Bernie Weber. „Wenn weniger leistbare Wohnungen gebaut werden, während die Mieten weiter steigen, verschärft das die Situation für viele Familien, junge Menschen und Alleinerziehende massiv“, so Weber. Die Grünen fordern daher eine Offensive für gemeinnützigen Wohnbau.

 

Die angekündigten rund 400 neuen Wohnungen pro Jahr in den kommenden drei Jahren reichen nicht aus. „Mit 400 Wohnungen jährlich wird sich die Lage nicht entspannen. Wir brauchen zumindest 800 neue gemeinnützige Wohnungen pro Jahr, um den Bedarf zu decken und die Preisspirale zu bremsen“, fordert Weber Landesrat Marco Tittler auf, hier nachzubessern.

Zu wenig gemeinnützige Wohnungen treiben Mieten nach oben

Ein Grund für die hohen Mieten in Vorarlberg ist der geringe Anteil an Genossenschafts- bzw. gemeinnützigen Wohnungen. Sie machen nur 26,4 Prozent aus. Gleichzeitig wird der Großteil der Mietwohnungen – 55,4 Prozent – von privaten Vermieter:innen auf dem freien Markt vergeben. „Gerade deshalb braucht es deutlich mehr gemeinnützige Wohnungen, um leistbare Mieten zu sichern und den Druck am Wohnungsmarkt zu reduzieren“, betont Weber abschließend.

Bernie Weber

stv. Landessprecher | Landtagsabgeordneter | Gemeindevertreter in Altach | Mitglied Landesvorstand

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