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    Barrierefreiheit
22.03.2022 Newsmeldung

Provisionsfreies Wohnen wird jetzt Standard

Hand mit Wohnungsschlüsseln vor einem Miniaturhaus aus Holz

„Nach jahrelangem Einsatz ist es uns gelungen, das Erstbestellerprinzip bei den Maklergebühren einzuführen. Ab sofort wird die Maklergebühr von denjenigen übernommen, die die Makler:innen auch beauftragt haben: Das sind in der Regel die Vermieter:innen“, freut sich die Nationalratsabgeordnete Nina Tomaselli. „Die Mieter:innen sparen sich jetzt bis zu zwei Bruttomonatsmieten beim Einzug in die neue Wohnung“.

„Die Wohnungssuche kann mühsam sein und die Maklerprovision ist für viele Mieter:innen echt ärgerlich, da sie für eine Dienstleistung bezahlen müssen, die sie selber nicht in Auftrag gegeben haben“, erläutert die grüne Wohnbausprecherin. Die österreichischen Mieter:innen bezahlen jährlich rund 60 Millionen Euro an Maklerprovision. „Diese finanzielle Belastung fällt jetzt weg. Die Neuregelung der Maklerprovision ist ein nachhaltiger Beitrag für leistbares Wohnen“, ist sich Tomaselli sicher.

Das vorliegende Gesetz enthalte auch einen wichtigen Schutzschirm für Mieter:innen. „Uns war es wichtig, dass Mieter:innen nicht über Umwege zur Kassa gebeten werden“, stellt Nina Tomaselli klar. Vereinbarungen zu verdeckten Zahlungen sind daher beispielsweise unwirksam. Den Mieter:innen werden auch Möglichkeiten der Überprüfung eingeräumt.

Wohnen ist ein Grundrecht. Deshalb setzen sich die Grünen für strenge Regeln zum Schutz für Wohnungssuchende ein. „Wer anschafft, muss auch zahlen. Da für gewöhnlich die Vermieter:innen die Makler beauftragen, heißt das für die Mieter:innen: Provisionsfrei Wohnen wird zum Standard!“, schließt Tomaselli.

Nina Tomaselli
Nina Tomaselli

Nationalratsabgeordnete | Mitglied Landesvorstand

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