Trinkwasser mit PFAS belastet: Grüne fordern Verbot
Zadra: „Unser Trinkwasser muss sauber bleiben“
Aktuelle Untersuchungen der Umweltschutzorganisation Global 2000 zeigen, dass das Vorarlberger Trinkwasser mit Ewigkeitschemikalien PFAS belastet ist: PFAS wurde im Trinkwasser in allen zehn untersuchten Wasserversorgern in allen Vorarlberger Bezirken gefunden. „Die Landesregierung muss sofort handeln. Unser Trinkwasser muss sauber bleiben!“, reagiert Klubobmann Daniel Zadra besorgt auf die Ergebnisse. Er fordert ein rasches Verbot von PFAS-Pestiziden sowie ein deutlich verstärktes Monitoring in Vorarlberg: „Nur so können wir sicherstellen, dass unser Wasser auch in Zukunft bedenkenlos trinkbar bleibt.“
PFAS mit erheblichen Gesundheitsrisiken
PFAS gelten nicht ohne Grund als „Ewigkeitschemikalien“: Sie bauen sich in der Umwelt kaum ab und reichern sich in Böden, Gewässern und damit auch im Trinkwasser an. Dadurch steigt die Belastung kontinuierlich – mit langfristigen Folgen. „PFAS können schwere Gesundheitsprobleme verursachen, von Leberschäden und Schilddrüsenerkrankungen bis hin zu Unfruchtbarkeit und Krebs“, so Zadra. „Wir müssen PFAS überall dort ersetzen, wo es Alternativen gibt. Es geht um unsere Gesundheit – und um die unserer Kinder und Enkelkinder.“
Grüne fordern konsequentes Monitoring
„PFAS sind ein Umweltproblem und ein Gesundheitsrisiko – und je länger wir untätig bleiben, desto größer wird es“, so Zadra. Er fordert ein Verbot von PFAS, klare vorsorgeorientierte Grenzwerte im Trinkwasser sowie ein umfassend verstärktes Monitoring in Vorarlberg.
Gerade beim Monitoring sieht der Klubobmann dringenden Handlungsbedarf: „Wir brauchen ein flächendeckendes Bild der Belastung – im Trinkwasser, im Boden und besonders in sensiblen Regionen wie Landwirtschaftsgebieten oder in der Nähe von Industrieanlagen“, so der Umweltsprecher. „Landesrat Gantner und Landesrätin Rüscher müssen dieses Thema ernst nehmen und die notwendigen Mittel für ein umfassendes Monitoring bereitstellen. Nur wenn wir wissen, wo wir stehen, können wir richtig handeln“, schließt Zadra.