Trotz Teuerung: Schwarz-Blau hält an höheren Öffi-Preisen fe
Zadra: „Schwarz-Blau verteuert Bus und Bahn und belastet damit Familien zusätzlich, statt sie zu entlasten“
Trotz Teuerung hält die Landesregierung an höheren Öffi-Ticketpreisen fest. Im heutigen Volkswirtschaftlichen Ausschuss lehnten ÖVP, FPÖ und NEOS den Antrag der Grünen auf stabile Ticketpreise ab. „Während für viele Menschen jeder Euro zählt, macht die schwarz-blaue Landesregierung Bus und Bahn teurer. Statt die Vorarlberger:innen zu entlasten, werden Familien, Pendler:innen und Schüler:innen zusätzlich zur Kasse gebeten“, kritisiert Klubobmann und Mobilitätssprecher Daniel Zadra.
Besonders deutlich fällt die Verteuerung bei den SchülerPlus-Tickets aus: Die günstigste Variante steigt von 43 auf 68 Euro – ein Plus von 58 Prozent. Das SchülerPlus-Ticket für ganz Vorarlberg kostet künftig 119 Euro. „Gerade bei den Schülertickets hätte Landesstatthalter Bitschi Familien spürbar entlasten können. Stattdessen entscheidet sich Schwarz-Blau bewusst für höhere Kosten. Bitschi, der Familienbelastungsstatthalter sollte seinen Fokus auf die Menschen statt auf seinen Tunnel richten“, so Zadra.
Auch auf stark genutzten Verbindungen steigen die Preise massiv. Für eine Hin- und Rückfahrt zwischen Dornbirn und Feldkirch werden künftig 18,40 Euro statt bisher 11 Euro fällig. Auf der Strecke Hohenems–Bregenz erhöht sich der Preis von 9 auf ebenfalls 18,40 Euro. „Solche Preissprünge sind in Zeiten der Teuerung und angesichts der hohen Benzinpreise völlig fehl am Platz“, schließt Zadra.