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19.08.2026 Newsmeldung

WWF-Bodenreport zeigt alarmierende Entwicklung

"Wer angesichts des Hitzesommers nicht erkennt, dass wir unsere Böden fürs Überleben brauchen, handelt fahrlässig."
Bernie Weber

Bezugnehmend auf den heute präsentierten Bodenreport des WWF sprechen die Grünen von einer alarmierenden Entwicklung und fordern die schwarz-blaue Landesregierung auf, die Grünflächen in Vorarlberg besser zu schützen. „Vorarlberg ist im Österreichvergleich Schlusslicht beim Bodenschutz. Nur in Wien werden mehr Flächen zubetoniert. Das ist eine katastrophale Entwicklung, gerade vor dem Hintergrund der immer extremeren Hitze“, betont der Grüne Raumplanungssprecher Bernie Weber.

 

Gemäß dem neuen WWF-Report wurden 2025 in Vorarlberg bereits 29,5 Prozent der Flächen, die für Nutzungen zur Verfügung stehen, beansprucht. Insgesamt lag der Bodenverbrauch in Österreich mit rund 6,5 Hektar pro Tag weit über dem Zielwert der Politik. „Es braucht dringend verbindliche Ziele, die unsere Zukunft und unsere Grünflächen sichern. Schwarz-Blau macht leider genau das Gegenteil, sie erleichtern das Zubetonieren und bauen den Naturschutz ab“, kritisiert Weber.

 

Langfristig fordert Weber, dass bis 2035 kein zusätzlicher Boden verbraucht oder verbaut wird. Dementsprechend sollte gesetzlich ein Pfad mit einem Netto-Null-Ziel für den Bodenschutz festgelegt werden. „Wer angesichts des heutigen Hitzesommers nicht erkennt, dass wir dringend unsere Grünflächen und gesunden Böden für unser Überleben brauchen, der handelt fahrlässig und verantwortungslos gegenüber den nächsten Generationen“, schließt Weber.

Bernie Weber

stv. Landessprecher | Landtagsabgeordneter | Gemeindevertreter in Altach | Mitglied Landesvorstand

[email protected]
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