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09.04.2026 Newsmeldung

Gemeinnützigen Wohnbau regionalisieren und Hürden abbauen

Bernie Weber bei Pressekonferenz. Er wird von einem ORF-Team interviewt.
Gemeinnützigen Wohnbau regionalisieren und gesetzlich erleichtern!

Weber: Leistbares Wohnen darf nicht länger an politischen Einzelblockaden und rechtlichen Hürden scheitern

Mit einem Antrag schlagen die Grünen konkrete Maßnahmen vor, um mehr Bewegung in den gemeinnützigen Wohnbau zu bringen. „Die hohen Wohnkosten sind für die Menschen in Vorarlberg nicht mehr zumutbar. Es braucht endlich effektive Maßnahmen, damit wir aus dieser Wohnkostenkrise kommen“, betont der Grüne Wohnbausprecher Bernie Weber.

 

In einem Antrag fordert er die Landesregierung auf, den gemeinnützigen Wohnbau zu regionalisieren – das heißt, die Planung, Bedarfserhebung und Vergabe gemeinnütziger Wohnungen von der Gemeinde- auf die Landesebene zu heben. „Derzeit scheitern viele Projekte für gemeinnützige Wohnungen an der Blockade von ÖVP-Bürgermeistern. Damit muss Schluss sein“, begründet Weber seinen Vorschlag.

 

Weber fordert außerdem, gesetzliche Hürden für den gemeinnützigen Wohnbau zu beseitigen. „Gemeinnütziger Wohnbau scheitert derzeit oft an gesetzlichen Hürden. Wenn wir mehr leistbare Wohnungen haben wollen, muss der gemeinnützige Wohnbau im Grundverkehrs- und Raumplanungsgesetz erleichtert und abgesichert werden“, führt Weber aus.

 

Als weitere Maßnahme fordern die Grünen verbindliche Zielvorgaben für den Ausbau von gemeinnützigen Wohnungen. Mit einem Bonus-Malus-System sollen Gemeinden, die leistbaren Wohnraum schaffen, unterstützt werden. „Statt Tempo zu machen, kürzt die schwarz-blaue Landesregierung beim gemeinnützigen Wohnbau. Das ist angesichts der Lage absolut unverständlich und fatal“, schließt Weber.

Bernie Weber

stv. Landessprecher | Landtagsabgeordneter | Gemeindevertreter in Altach | Mitglied Landesvorstand

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