Menschen vor Hitze schützen! Grüne fordern Hitzeschutz
Weber: „Kein Kind soll in einem überhitzten Klassenzimmer lernen müssen und kein älterer Mensch im Pflegeheim unter der Hitze leiden“
Die Grünen wollen die Vorarlberger:innen vor der zunehmenden Hitze schützen und fordern eine Förderoffensive für kühlende Maßnahmen in Gemeinden und Städten. „Diese Hitze belastet die Menschen – für Kinder, ältere Menschen und Kranke kann sie sogar lebensgefährlich werden. Die Antwort darauf darf nicht noch mehr Beton sein. Die Landesregierung soll endlich in Hitzeschutz investieren und die Gemeinden dabei unterstützen, ihre Orte abzukühlen“, betont Bernie Weber, Grüner Raumplanungssprecher. In einem Antrag fordern die Grünen ein mehrjähriges Landesförderprogramm “Klimafitte Gemeinde – Hitzevorsorge”, das Maßnahmen zur Kühlung von Ortszentren und öffentlichen Plätzen finanziert.
Hitzevorsorge: Schutz für Kinder und ältere Menschen
Gemeinden sollen finanzielle Unterstützung für Baumpflanzungen, Entsiegelungen, Beschattung, Trinkbrunnen sowie Dach- und Fassadenbegrünungen erhalten. Für finanzschwache Gemeinden sowie für Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Pflegeheime sollen besonders hohe Fördersätze bis zur Vollfinanzierung gelten. „Kein Kind soll in einem überhitzten Klassenzimmer lernen müssen und kein älterer Mensch unter der Hitze leiden, weil vor dem Pflegeheim jeder Schatten fehlt“, so Weber. Ergänzend sollen Gemeinden bei Hitzechecks und der Erstellung von Hitzeaktionsplänen unterstützt werden.
Hitzeschutz in der Raumplanung verankern
Die Grünen wollen Hitzeschutz durch Begrünung, Beschattung und Entsiegelung als verbindliche Bestandteile der Raumplanung festschreiben. „Jeder Baum spendet Schatten. Jede entsiegelte Fläche kühlt unsere Orte. Jeder Trinkbrunnen hilft den Menschen durch heiße Tage. Die Hitzewelle im Juni zeigt klar: Wir müssen jetzt vorsorgen. Wer die Menschen schützen will, muss unsere Gemeinden fit für die Hitze machen“, betont Weber abschließend.