Schwarz-blaue Bildungspolitik: Zurück in die Steinzeit
Im Bildungspolitischen Ausschuss am 27.05.2026 hat sich für die Grünen gezeigt, in welche Richtung die Bildungspolitik der schwarz-blauen Landesregierung geht, nämlich zurück in die Steinzeit in Richtung schwarzer Pädagogik. So haben ÖVP und FPÖ den Antrag der Neos für ein neues Schulmodell der sechsjährigen Volksschule abgelehnt und stattdessen einen Antrag beschlossen, der Strafmaßnahmen für Eltern, die ihre Kinder nicht ausreichend in ihrer Sprache fördern, vorsieht.
„Sanktionen für Eltern helfen keinem einzigen Kind. Kinder sollten ausreichend unterstützt werden. Und genau dort kürzt die schwarz-blaue Landesregierung – bei Assistenzstunden und bei wichtigen Projekten, die dem Spracherwerb förderlich sind“, ärgert sich die Grüne Bildungssprecherin Eva Hammerer.
Gerade auch das Abgehen von der frühen Trennung der Schulkinder mit nur 10 Jahren würde Kinder und Eltern massiv entlasten und die Leistungen der Schüler:innen fördern. Aber hier blockiert die Landesregierung – wie sich im heutigen Ausschuss gezeigt hat.
Vorarlberg habe 2014 einen mutigen Weg hin zur Gemeinsamen Schule der 10 bis 14-Jährigen eingeschlagen. Mit der FPÖ in der Regierung verabschiedet sich die Landesregierung nun von dieser bildungspolitisch wegweisenden Reform.
„Statt Reformwille für die besten Chancen unserer Kinder herrscht nun ein steinzeitliches Denken, das jeden Vorstoß in Richtung für eine moderne und leistungsstarke Schule erstickt. Die Bildungspolitik im Lande ist zu reiner Symbolpolitik auf dem Rücken derer, die es eh schon schwer genug haben, verkommen“, schließt Hammerer.