Volksbegehren: 17.605 Unterschriften als klares Signal
Hammerer: „Die Vorarlberger:innen haben es satt, nicht ernst genommen zu werden“
„17.605 Vorarlberger:innen sagen Nein zu den Schließungsplänen der Geburtenstation der Landesregierung. Das sind 17.605 Stimmen, die es satt haben, nicht ernst genommen zu werden“, reagiert die Grüne Gesundheitssprecherin Eva Hammerer auf das Ergebnis des Volksbegehrens zum Erhalt der Abteilungen für Geburtshilfe, Gynäkologie und Kinderheilkunde am Krankenhaus Dornbirn. „Das ist ein klarer Weckruf an Landesrätin Martina Rüscher und die Landesregierung, die geplanten Schließungen der Gynäkologie und Kinderstation in Dornbirn sofort zu stoppen“, fordert Hammerer die Landesregierung auf, das Volksbegehren ernst zu nehmen und den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen, statt ihre Pläne von oben herab durchzuboxen.
Jede:r fünfte Dornbirner:in unterschrieb Volksbegehren
Allein in Dornbirn haben 7.343 Menschen das Volksbegehren unterschrieben – das ist jede:r fünfte Dornbirner:in. Auch in den besonders betroffenen Gemeinden Lustenau, Schwarzach und Wolfurt war die Unterstützung groß. „Die Menschen wollen keine längeren Wege und keine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung. Sie wollen, dass Frauen ihr Kind weiterhin wohnortnah zur Welt bringen können“, betont Hammerer.
Die Grünen erneuern ihre Forderung nach dem Erhalt der Geburtshilfe und Gynäkologie sowie der spezialisierten Zentren für Brustgesundheit und Beckenboden am Krankenhaus Dornbirn. Ziel müsse weiterhin eine wohnortnahe Geburtshilfe mit einer Geburtenstation in jedem Bezirk sein. „Schluss mit dem Sparkurs auf Kosten der Gesundheit! In einem wohlhabenden und fortschrittlichen Land wie Vorarlberg muss es selbstverständlich sein, dass jede Frau ihr Kind wohnortnah und ihren Bedürfnissen entsprechend zur Welt bringen kann“, betont Hammerer abschließend.