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Geschichte

Doku: 30 Jahre Grüne

Eine Dokumentation zur Reflexion der Arbeit der Grünen in Vorarlberg mit Herbert Sausgruber, Brigitte Bitschnau-Canal, Siegfried Gasser, Albert Lingg, Hanno Loewy, Willi Sieber, Eva Grabherr, Ludwig Summer, Ulrich …

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1970er

5. November 1978:

In einer österreichweiten Volksabstimmung sagen 50,47 % Nein zum AKW Zwentendorf. In Vorarlberg sind es über 84 %. Das bedeutet das Aus für die Nutzung der Atomkraft in Österreich.

1980er

5. November 1982:

In Graz gründen VertreterInnen der Anti-AKW-, Frauen-, Friedens- und Dritte-Welt-Bewegung die Alternative Liste Österreichs (ALÖ).

2. Dezember 1982:

Gründung der aus dem bürgerlichen-wertkonservativen Lager stammenden Organisation VGÖ (Vereinte Grüne Österreichs), deren vorrangiges Ziel der Naturschutz ist.

24. April 1983:

ALÖ und VGÖ kandidieren bei der Nationalratswahl getrennt und verfehlen mit einem Stimmenanteil von 1,36 % bzw. 1,92 % den Einzug ins Parlament.

21. Oktober 1984:

Der Spitzenkandidat der ALÖ im Vorarlberger Landtagswahlkampf, Kaspanaze Simma, geht mit der VGÖ ein Wahlbündnis ein und erreicht mit einem Erdrutschsieg von 13 % der Wählerstimmen und vier Mandaten den erstmaligen Einzug einer grünen Gruppierung in einen Landtag.

19. Dezember 1984:

Mehrere tausend Menschen besetzten die Hainburger Au, um den Bau eines Donaukraftwerkes zu verhindern. Ein Polizeieinsatz mit zahlreichen Verletzten führt zu mächtigen Solidaritätsdemonstrationen. Die Regierung stellt den Kraftwerksbau ein.

4. bis 11. März 1985:

353.906 Personen unterzeichnen das Konrad-Lorenz-Volksbegehren, das u.a. das Verbot von Großkraftwerken wie Hainburg und die Errichtung eines Nationalparks in diesem Gebiet verlangt.

21. April 1985:

Bei den Gemeindevertretungswahlen treten grüne und alternative Gruppen in zwölf Gemeinden an, erreichen landesweit 3,11 % der Stimmen und 26 Mandate. Die Offene Bürgerliste Dornbirn und die Grün-Alternative Liste Hohenems erzielen je drei, Feldkirch blühtAlternative Liste Lustenau und Alberschwende zwei Mandate, sowie Bludenz grünt und Bregenz grünt je ein Mandat.

26. April 1986:

Der Reaktorunfall in Tschernobyl bestätigt auf grausame Weise die Notwendigkeit des grünen Engagements gegen die Atomkraft.

4. Mai 1986:

Die durch Hainburg prominent gewordene Freda Meissner-Blau erreicht als grüne Kandidatin bei den Präsidentschaftswahlen 5,5 % der Wählerstimmen. Mit 10 % ist Vorarlberg das grünste Bundesland.

21. September 1986:

Die AL-VGÖ-Plattform schafft mit 3,73 % knapp den Einzug in den steirischen Landtag.

23. November 1986:

Die Grüne Alternative – Liste Freda Meissner-Blau (GRÜNE) erreicht bei den Nationalratswahlen 4,82 % der Wählerstimmen. Das entspricht acht Mandaten.

13. bis 15. Februar 1987:

1. Bundeskongress der Grünen Alternative in Klagenfurt/Celovec: Konstituierung der Partei und Anerkennung der Landesorganisationen.

3. Mai 1987:

Konstituierende Generalversammlung der Grünen Bildungswerkstatt, der politischen Akademie der Grünen in Salzburg.

12. März 1989:

Bei den gleichzeitig in Salzburg und Tirol stattfindenden Landtagswahlen schaffen die Grünen den Einzug in die beiden Landtage. In Salzburg stellen sie mit 6,15 % der Stimmen zwei, in Tirol mit 8,26 % Stimmenanteil sogar drei Mandate.

8. Oktober 1989:

Die Grüne Alternative Vorarlberg (GAV) und die VGÖ-nahe Liste Die Grünen Vorarlberg (DGV) kandidieren bei den Landtagswahlen getrennt. Die GAV erringt mit 5,18 % der Stimmen zwei Mandate (Brigitte Flinspach und Jutta Kräutler-Berger), während DGV knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

1990er

1. April 1990:

Bludenz grünt erreicht wie das Grüne Forum Bregenz zwei Mandate, Feldkirch blüht erhält vier Mandate, die Offene Bürgerliste in Dornbirn sogar fünf. Das Forum Rankweil erreicht beim ersten Antreten drei Mandate. Das bemerkenswerteste Ergebnis ist das der Liste Höchste Zeit in Höchst mit 23 % und sechs Mandaten. Landesweit werden 42 Mandate erreicht, dazu kommen zehn Mandate unabhängiger Listen mit grüner Beteiligung. In Götzis erreicht die Grüne Liste 12,9%, geht die österreichweit erste schwarz-grüne Koalition ein und stellt erstmals in Vorarlberg mit Mag. Wolfgang Berchtold fünf Jahre lang den Vizebürgermeister.

7. Oktober 1990:

Die Grüne Alternative – Grüne im Parlament erreicht bei den Nationalratswahlen trotz leichter Stimmenverluste 10 Mandate.

10. November 1991:

Bei den Gemeinderats- und Landtagswahlen in Wien gelingt mit 9,08 % (sieben Mandate) der Einzug ins Rathaus. Mit Christoph Chorherr sind die Grünen auch im Wiener Stadtsenat vertreten.

26. April 1992:

Der von den Grünen unterstützte Kandidat Robert Jungk erreicht bei den Bundespräsidentenwahl 5,75 % der Stimmen.

23. Januar 1993:

Als Protest gegen das Anti-Ausländer-Begehren der FPÖ nehmen in Wien über 200.000 Menschen an einem Lichtermeer gegen Fremdenhass teil. Veranstaltet wird die Kundgebung von der Organisation SOS Mitmensch, an deren Gründung VertreterInnen der Grünen maßgeblich beteiligt waren.

18. September 1994:

Bei den Vorarlberger Landtagswahlen kann mit der Unterstützung von 7,67 % der WählerInnen ein Mandat dazu gewonnen werden und die Klubstärke wieder erreicht werden. Neben Kaspanaze Simma vertreten Brigitte Flinspach und Christian Hörl grüne Interessen im Vorarlberger Landtag.

Oktober 1994:

Die grünnahe Liste GEMEINSAM ist erstmals mit zwei Mandaten (4,41 % der Stimmen) in der Vollversammlung der Arbeiterkammer Vorarlberg vertreten.

9. Oktober 1994:

Bei der Nationalratswahl erreichen die Grünen (die seit dem Vorjahr unter der Bezeichnung Die Grünen – Die Grüne Alternative auftreten) 7,31 % der Stimmen und 13 Mandate.

2. April 1995:

Bei den Gemeindevertretungswahlen kandidieren 15 grüne und grünnahe Listen und erreichen 41 Mandate. Bludenz grüntFeldkirch blüht und das Grüne Forum Bregenz halten jeweils das Ergebnis von 1990, die Offene Bürgerliste Dornbirn verliert zwei Mandate.

17. Dezember 1995:

Bei den vorgezogenen Nationalratswahlen verlieren die Grünen an Stimmen und erhalten neun Mandate, das sind vier Mandate weniger.

13. Oktober 1996:

Die Grünen erreichen bei der ersten Europaparlamentswahl 6,81 % der Stimmen. Spitzenkandidat Johannes Voggenhuber erhält ein Mandat.

17. Jänner 1997:

Die Landesversammlung wählt Johannes Rauch zum Vorstandssprecher Der Grünen - Grüne Alternative Vorarlberg.

5. Oktober 1997:

Die Grünen schaffen mit 5,78 % und drei Mandaten erstmals den Einzug in den oberösterreichischen Landtag.

7. bis 14. April 1997:

Das Volksbegehren gegen Genmanipulation wird von 1,2 Millionen Wahlberechtigten unterschrieben (zweitbestes Ergebnis aller Volksbegehren); das Volksbegehren für Frauenrechte erhält 640.000 Unterschriften (Platz 6). Beide Initiativen wurden von den Grünen unterstützt.

22. März 1998:

Bei der Bundespräsidentenwahl unterstützen die Grünen die Superintendentin der Evangelischen Kirche des Burgenlands, Gertraud Knoll, die als überparteiliche Kandidatin 13,59 % der Stimmen erhält. Bundespräsident Klestil wird wiedergewählt.

23. April 1998:D

Die Vollversammlung beschließt in Dornbirn das Programm Der Grünen - Grüne Alternative Vorarlberg. Motto: "Arbeit schaffen – Umwelt erhalten – Zukunft gestalten".

13. Juni 1999:

Mit ihrem Spitzenkandidaten Johannes Voggenhuber können die Grünen bei der Europaparlamentswahl mit 9,29 % ein zusätzliches Mandat gewinnen, das Mercedes Echerer ausübt.

6. bis 23. April 1999:

Bei der AK-Wahl streicht die Hauptwahlbehörde fünf KandidatInnen mit türkischer Staatsbürgerschaft vom grünen Wahlvorschlag. Trotz Stimmenverlusten bleibt die grüne AK-Fraktion GEMEINSAM weiterhin mit zwei Mandaten in der Arbeiterkammer vertreten. Anfang Mai 2003 entscheidet der EuGH, dass diese Streichung nicht zulässig war. In weiterer Folge musste der Nationalrat ausländerdiskriminierende Bestimmungen im AK- und Betriebsratswahlrecht aufheben.

19. September 1999:

Bei den Landtagswahlen erreichen die Grünen 6,0 % und verlieren ein Mandat. Sie werden von Christian Hörl und Sabine Mandak im Vorarlberger Landtag vertreten.

3. Oktober 1999:

Als Spitzenkandidat der Grünen erreicht Alexander Van der Bellen bei der Nationalratswahl mit 7,4 % der Stimmen das bis dahin beste Nationalratswahlergebnis der Grünen. Im selben Jahr wird er zum Klubobmann gewählt.

2000er

1. Februar 2000:

Johannes Rauch, Vorstandssprecher der Vorarlberger Grünen, wird im Landtag als Nachfolger von Christian Hörl angelobt.

4. Februar 2000:

Die blau-schwarze Regierung wird unter heftigem Protest großer Teile der Öffentlichkeit angelobt. An den Demonstrationen in Vorarlberg beteiligen sich die Grünen maßgeblich.

2. April 2000:

Bei den Gemeindevertretungswahlen verzeichnen die Grünen große Gewinne. Es treten 14 grüne bzw. grünnahe Listen an, die 47 Mandate (davon acht Gemeinde- und Stadträte) erreichen. die unabhängigen Listen mit grüner Beteiligung erreichen 30 Mandate (davon sechs in Vorständen). Der Arbeitskreis für ein lebenswertes Bludesch, eine unabhängige Liste mit grüner Beteiligung, gewinnt in Bludesch 31,4 % der Stimmen.

3. Dezember 2000:

Die Grünen schaffen mit 5,49 % und zwei Mandaten den Einzug in den burgenländischen Landtag.

7./8. Juni 2001:

Auf dem 20. Bundeskongress beschließen die Grünen ein neues Programm mit den sechs Grundwerten: ökologisch, solidarisch, selbstbestimmt, basisdemokratisch, gewaltfrei und feministisch.

24. November 2002:

Bei den vorgezogenen Nationalratswahlen kommen die Grünen auf 464.980 Stimmen, das sind 9,47 % und 17 Mandate. Mit vorarlbergweiten 14,5 % erringt Sabine Mandak ein Grundmandat für die Grünen. Mit 17,3 % wählt Bregenz am grünsten.

29. Jänner 2003:

Katharina Wiesflecker wird als Landtagsabgeordnete vereidigt. Sie folgt Sabine Mandak nach.

7. März 2004:

Bei der Landtagswahl in Salzburg verfehlen die Grünen mit 8 % trotz Stimmengewinnen knapp das dritte Mandat.

Die Kärntner Grünen überspringen souverän die 10 %-Grundmandatshürde in Klagenfurt und ziehen mit landesweiten 6,7 % der Stimmen und zwei Mandaten in den Landtag ein. Damit sind die Grünen in allen Landtagen vertreten.

19. März 2004:

Bei der Arbeiterkammerwahl gewinnt die grüne AK-Fraktion GEMEINSAM mit 5,3 % ein Mandat dazu und stellt nun drei der 70 Kammerräte der Vorarlberger AK-Vollversammlung.

19. September 2004:

Bei den Landtagswahlen 2004 besteht erstmals keine Wahlpflicht. Der Anteil der NichtwählerInnen beträgt 39,5 % gegenüber 12 % im Jahr 1999. Die Grünen erzielen als einzige Partei Stimmengewinne (sie erhalten 14.829 Stimmen; 1999: 11.541 Stimmen). Johannes RauchKatharina Wiesflecker, Karin Fritz und Bernd Bösch ziehen in den Landtag ein. Mit diesem Mandatsstand haben sie wieder Klubstärke erreicht und ihre Mandatszahl verdoppelt.

März 2005:

Die Grüne Wirtschaft Vorarlberg kandidiert erstmals bei den Wirtschaftskammerwahlen und schafft auf Anhieb 18,7 % der abgegebenen Stimmen. Sie ist damit in zahlreichen Fachgruppen und mit zwei Mandaten im Vorarlberger Wirtschaftsparlament vertreten: Bernd Bösch und Otto Kazil.

10. April 2005:

Die 16 grünen und grün-nahen Listen erreichen bei den Gemeindevertretungswahlen 7,8 % der landesweiten Stimmen. Insgesamt erkämpfen sie 71 Mandate (2000: 47 Mandate).
Wo grüne Listen antreten, finden sich grüne MandatarInnen meist in Stadträten und Gemeindevorständen. Das Rekordergebnis fährt mit 27,2 % das Grüne Forum Rankweil ein.
Die Landeshauptstadt Bregenz hat mit Dr. Gernot Kiermayr wieder einen grünen Vizebürgermeister.
Erfolgreiche neue Kandidaturen gibt es in Hard (12,9 %) und Thüringen (17,7 %). Grüne und grünnahe Listen sind in mehreren Gemeinden zweitstärkste Fraktion, so z.B. in Feldkirch, Rankweil, Höchst, Göfis und Alberschwende.

1. Oktober 2006

Nationalratswahl: Die Grünen Österreich erzielen bundesweit mit 11,05% ihr bislang bestes Ergebnis (520.130 Stimmen), sind erstmals die drittstärkste Kraft im Parlament und stellen mit Dr.in Eva Glawischnig die dritte Nationalratspräsidentin. 
In Vorarlberg gelingt es den Grünen das sensationelle Ergebnis von 2002 sogar noch auszubauen: 28.609 Stimmen, 16,45%. Spitzenkandidatin Sabine Mandak kann damit das Vorarlberger Landesmandat deutlich verteidigen.

1. Juli 2007

Terezija Stoisits wird erste grüne Volksanwältin.

28. September 2008

Mit 17,18% oder 31.793 Stimmen erreichten die Grünen vorarlbergweit den zweiten Platz hinter der ÖVP bei der Nationalratswahl 2008. Dr. Harald Walser zog als neuer Abgeordneter in den Nationalrat ein und folgte in dieser Funktion Sabine Mandak nach.

26. Jänner bis 5. Februar 2009

Die Fraktion GEMEINSAM - Grüne & Unabhängige konnte bei der Arbeiterkammerwahl leicht zulegen, hat aber das vierte Mandat um lediglich 35 Stimmen verpasst. Angesichts der vorangegangenen Materialschlacht der Großparteien zeigte sich Klubobmann Rauch dennoch zufrieden.

7. Juni 2009

Mit Mag.a Ulrike Lunacek als Spitzenkandidatin erreichten die Grünen 9,93% der Stimmen bei den Europawahlen, was zwei Sitzen in der Fraktion GREENS/EFA des EU-Parlaments entspricht (den zweiten Sitz bekleidet Dr.in Eva Lichtenberger). Somit blieb der Mandatsstand im Vergleich zu den Wahlen 2004 unverändert.

20. September 2009

Mit leichten Gewinnen von 0,4% auf 10,58% (bzw. 18.763 Stimmen) konnten die Vorarlberger Grünen bei der Landtagswahl unter ihrem Spitzenkandidaten Johannes Rauch eines der besten Länderergebnisse einer Grünen Landesorganisation halten.
Der Mandatsstand im Vorarlberger Landtag blieb mit vier Abgeordneten ebenfalls stabil, wobei Vahide Aydın Karin Fritz nachfolgte und als erste Abgeordnete mit migrantischer Herkunft in den Landtag einzog.

2010er

2. März 2010

Bei den Wirtschaftskammerwahlen hat jeder fünfte Vorarlberger Unternehmer grün gewählt. Konkret: Die Grünen erreichten in jenen Fachgruppen, in denen sie kandidierten, 19 Prozent der Stimmen (2005: 18 Prozent). Die Zahl der Mandate in den Fachgruppen erhöhte sich um mehr als die Hälfte auf 59 Mandate.

14. März 2010

Bei den Gemeindewahlen kandidierten die Vorarlberger Grünen in 23 Gemeinden und sind so für 66 Prozent der Wahlberechtigten wählbar geworden: 8 Prozent mehr als 2005. In elf Gemeinden wurden die Grünen zweitstärkste Partei und stellen in Folge drei grüne VizebürgermeisterInnen (in Bregenz: Gernot Kiermayr, Göfis: Klaus Schmid und Hörbranz: Petra Srienz). Detailergebnisse aus den einzelnen Gemeinden können online abgerufen werden.

2. bis 5. September 2010

Von Europamüdigkeit keine Spur: "Über Grenzen hinweg – Für eine Europäisierung 'von unten'" lautete der Titel der Sommerakademie der Grünen Bildungswerkstatt, die 2010 in Bregenz stattgefunden hatte - eine hochkarätige Veranstaltung mit zum Teil ausgezeichneten Vortragenden, die wichtige Impulse für die politische Arbeit für die nächsten Jahre lieferte.

11. März 2011

Kernschmelze in drei Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima in Japan nach einem schweren Erdbeben. Hunderttausende demonstrieren weltweit gegen Atomenergie. Auch Vorarlberger Grüne setzen starkes Signal für Ausbau von erneuerbaren Energien und Energieautonomie.

Mai 2011

Grüner Themenschwerpunktes Bildung: Zukunftskongress "Chance Bildung" in der Fachhochschule Vorarlberg.

2011

Europa im Ausnahmezustand: Griechenland-Krise und erste Hilfszahlungen; noch lange kein Ende in Sicht. Massive Sparmaßnahmen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene auch in Österreich erwartet. Sorgen um Arbeitsplätze und Lebenshaltungskosten wachsen während Vertrauen in Politik und Wirtschaft sinkt.

November 2011

Österreichweit unterstützen 6,07 % bzw. 383.724 der 6.327.673 stimmberechtigten ÖsterreicherInnen das Bildungsvolksbegehren. In Vorarlberg fiel die Unterstützung mit 5,99 % oder 15.802 Stimmen knapp unterdurchschnittlich aus.

2012

Bioland Vorarlberg – Ja, es geht! Gesunde Ernährung, keine Kompromisse beim Tierschutz, Vorrang für regionale Produkte, kein Einsatz von Giften in der Landwirtschaft. Straßenaktionen und Auftritt bei der Dornbirner Messe zeigen Interesse der Bevölkerung deutlich.

November 2012

Korruptionsskandale überschatten politische Arbeit auf Bundes- und Landesebene. Grüne leiten Volksbegehren gegen Korruption ein. Durchgesetzt: Freie Fahrt für 1 Euro pro Tag! Grüne Forderung nach 365-Euro-Jahreskarte für Bus und Bahn im ganzen Land fand rasch Zustimmung aller Parteien.